Hausarbeit schreiben: 20 Tipps
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20 Tipps zum Schreiben Deiner Hausarbeit

Seminararbeiten kosten oft viel Zeit und Nerven. Schließlich unterscheidet sich wissenschaftliches Arbeiten grundsätzlich von dem, was man aus dem Deutschunterricht kennt. Neben den Vorschriften Deines Instituts und den Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens gibt es noch einiges mehr zu beachten. Mit den folgenden 20 Tipps schreibt sich Deine nächste Hausarbeit leichter und einer guten Note steht nichts mehr im Weg:

 

1. Ohren auf im Seminar

Notiere Dir die Angaben, die Dein Professor im Seminar zur Hausarbeit macht. Seitenanzahl und Themen können vorgegeben sein. Frage notfalls Kommilitonen oder suche auf der Uni-Homepage nach den entsprechenden „Style Sheets“.

 

2. Frühzeitige Themensuche

Die Themenfindung nimmt bei vielen einige Zeit in Anspruch. Versuche schon während des Semesters herauszufinden, welche Themengebiete Dich interessieren. Als Inspiration kann Dir hier auch die Thesiusdatenbank mit ihren unzähligen Themenvorschlägen für Abschlussarbeiten dienen.

 

3. Recherche abseits des Internets

Um ein Thema zu finden, kann es helfen, neben der klassischen Online-Literaturrecherche auch wissenschaftliche Zeitschriften Deines Fachs und die Inhaltsverzeichnisse von Lehrbüchern durchzublättern.

 

4. Das Thema eingrenzen

Grenze Dein Thema gut ein! Du hast in einer Hausarbeit nicht die Möglichkeit, alle Facetten eines Themengebiets zu behandeln.

 

5. Zitationsweise checken

Achte auf eine einheitliche Zitationsweise und kläre ab, ob Dein Professor eine bestimmte Methode favorisiert. Oft findest Du dazu auch Angaben auf der Seite Deines Instituts.

 

6. Einen guten Einstieg wählen

Wähle für Deine Einleitung am besten einen breiten Einstieg. Beginne beispielsweise mit der Aktualität des Themas (nutze z. B. Zeitungsberichte) oder mit dem geschichtlichen Hintergrund. Hier könnten auch unsere Tipps zur Einleitung der Bachelorarbeit hilfreich sein.

 

7. Relevanz des Themas verdeutlichen

Mache deutlich, warum Dein Thema relevant ist! Unterstreiche dies beispielsweise mit aktuellen Geschehnissen oder dem derzeitigen Forschungsstand.

 

8. Ausgewählte Fragestellung deutlich nennen

Schreibe Deine Fragestellung deutlich in den Text und verstecke sie nicht hinter ausschweifenden Formulierungen. Beispiel: „Doch unterscheidet sich das Mediennutzungsverhalten zwischen Studenten der MINT-Fächer und der Geisteswissenschaften tatsächlich?“ oder „Ziel dieser Arbeit ist es, …“.

 

9. Aufbau angemessen gestalten

Der Aufbau einer empirischen Arbeit entspricht in den allermeisten Fällen folgendem Muster: Einleitung, Theorie, Methode, Ergebnisse, Diskussion. Erkundige Dich am besten im Vorfeld, was von Dir verlangt wird und welche Form der Seminararbeit Du wählen sollst.

 

10. Notizen und Quellen von Anfang an notieren

Arbeite beim Lesen wichtiger Quellen gleich mit Markierungen und notiere Dir wichtige Seitenangaben. Du kannst auch direkt mit einem Literaturverwaltungsprogramm wie Citavi einsteigen. So musst du nichts doppelt recherchieren.

 

11. Tätigkeiten abwechseln

Hast Du Deine Hauptrecherche abgeschlossen, lies und schreibe im Wechsel. Das sorgt für die nötige Abwechslung, kurbelt den Schreibfluss an und sorgt für eine bessere Konzentration.

 

12. Write quickly, edit slowly

Du feilst stundenlang an einem Absatz? Schreibe erstmal drauf los und redigiere am Schluss. Das wirkt Blockaden entgegen und spornt an.

 

14. Vielfältig korrigieren lassen

Ohne Überprüfung geht es nicht. Lass möglichst mehrere Deiner Freunde und Kommilitonen Korrektur lesen, damit Du genügend Feedback bekommst und kein Fehler übersehen wird.

 

15. Fragen? Nachfragen!

Nimm die Sprechstunde Deines Professors wahr, wenn Du Probleme mit Deiner Hausarbeit hast. Natürlich solltest Du Dich auf die inhaltlichen Aspekte konzentrieren, aber auch bei anderen Hürden kann Dir der Prof meist weiterhelfen.

 

16. Unterstützung suchen

Finde heraus, ob Deine Uni eine Schreibwerkstatt oder eine „Nacht der Hausarbeiten“ anbietet. Häufig gibt es auch spezielle Schulungsseminare oder sogenannte „Motivationshelfer“ – hier stehen dann der gegenseitige Ansporn und die mentale Unterstützung im Vordergrund.

 

16. Roten Faden finden und verfolgen

Achte in Deiner Seminararbeit auf den roten Faden und auf eine stringente Argumentationsweise. Als kleine Hilfestellung kannst Du Dich dabei am Inhaltsverzeichnis orientieren.

 

17. Persönlichen Schreibort finden

Suche Dir einen ruhigen Ort zum Schreiben, an dem Du nicht abgelenkt wirst. Ob zu Hause, in der Bib oder im Café – wichtig ist, dass Du konzentriert und stringent arbeiten kannst.

 

18. Quellen der Quellen überprüfen

Wirf einen Blick in die Quellen Deiner Quellen. Auf diese Weise minimierst Du die Gefahr, dass Du über ein Thema schreibst und den wichtigsten Text vergisst, auf dem möglicherweise das ganze Forschungsfeld aufbaut.

 

19. Austausch als Motivationsbooster nutzen

Du kannst Dich nicht motivieren? Bilde Schreibgruppen mit Deinen Freunden. Trefft Euch zu bestimmten Zeiten und motiviert Euch gegenseitig!

 

20. Safety first

Datensicherung hat oberste Priorität! Speichere Deine Hausarbeit nicht nur auf Deinem Laptop, sondern auch in einer Cloud wie Dropbox oder Google Docs ab. Man munkelt, dass manche Computer immer genau dann abstürzen, wenn man gerade an einer Seminararbeit sitzt …

 

Von der Hausarbeit lernen

Nutze auf jeden Fall die Sprechstunde Deines Professors, um über Deine Note zu reden. So bekommst Du wertvolles Feedback! Und wie bei allen Erfahrungen gilt: Auch wenn’s mal daneben geht – lerne aus Deinen Fehlern. So kannst Du es beim nächsten Mal besser machen.

 

 

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