Academic Life, Tips, Tricks & Tools

Der Lernort: Bett, Bibliothek oder Park? Die Vor- und Nachteile

Der Lernort ist ein oftmals unterschätzter Aspekt, wenn es um effektives Lernen geht. Warum es sich lohnen kann, Lernorte zu wechseln und verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, erfährst Du hier.

 

Raus aus den Federn!

Ein vielfach genutzter Lernort ist für viele Studierende das Bett. Abends nochmal schnell Vokabeln lernen oder das Fachbuch aufschlagen – das erledigen viele Studis in der Horizontalen. Dabei ist das alles andere als förderlich für kognitive Höchstleistungen und den anschließenden Schlaf. Für eine hohe Leistungsfähigkeit ist es sinnvoll, bestimmte Orte kognitiv mit dem Befehl „Lernen!“ zu verknüpfen. Das schaffst Du, indem Du an bestimmten Orten nichts anderes tust, als dort zu lernen.

 

Der Klassische: Die Bibliothek der Uni

Die Uni-Bibliothek ist wohl neben dem eigenen Zuhause der beliebteste Lernort. Die vorhandene Literatur, der kurze Weg zur Mensa bei einem plötzlichen Hungerausbruch und die Stille sind die größten Vorteile der Uni-Bibliothek. Gerade zu Prüfungszeiten wird es allerdings oft voll und man muss früh da sein, um noch an einen Platz zu kommen. Je nachdem, wie weit entfernt Du von der Universität wohnst, kostet der Weg natürlich wertvolle Lernzeit. Ein weiterer Nachteil: Meistens kannst Du Dir Deinen Sitznachbarn nicht aussuchen.

 

Der Bequeme: Der heimische Schreibtisch

Zuhause fühlt man sich am Wohlsten und den Schlafanzug kann man direkt anbehalten: Der heimische Schreibtisch bietet als Lernort ebenso viele Vorteile wie Nachteile. Du brauchst Dich nicht vor dem Wetter wappnen und kannst ohne Umwege – und ohne überfüllten Bus – direkt loslegen. Der heimische Kaffee schmeckt auch oft besser als der aus dem Automaten. Allerdings: Selbst einkaufen und kochen kostet Dich mehr Zeit als die Mensa und der Lieferdienst ist oft teuer. Hinzu kommt, dass Ablenkungen hinter jeder Ecke lauern. Der Fernseher und die Mitbewohner sind nur Meter entfernt und niemand merkt, wenn Du statt zu lernen auf YouTube Videos schaust. Vor dem berühmten Gefühl, dass Dir die Decke auf den Kopf fällt, bist Du leider auch nicht sicher.

 

Der Freie: Parks als Lernort

Frische Luft und jede Menge Grün sind die Vorteile, wenn man seinen Lernstoff mit in den Park nimmt. Besonders geeignet ist der Park zum Durcharbeiten einschlägiger Fachbücher oder zum Vokabeln lernen. Vom Laptop oder umfangreichen Skripten solltest Du jedoch absehen, wenn Du nicht riskieren willst, dass Wind und Regen Dir einen Strich durch die Rechnung machen. Gerade im Sommersemester solltest Du jedoch nicht unterschätzen, wie effektiv und anders ein Lerntag im Park mit einem Eis sein kann.

 

Der Hipster: Das Café

Wenn Dir in der Bibliothek zu wenig Trubel ist, kannst Du auch ein Café zum Lernort auserwählen. Meistens musst Du nur Deinen Laptop mitnehmen, denn die meisten Cafés verfügen über kostenloses WLAN und bequeme Sitzmöglichkeiten. Allerdings solltest Du Dir das Café gezielt aussuchen. Vor allem kleine Läden haben es nicht gern, wenn man nur einen Espresso trinkt, aber vier Stunden sitzen bleibt. Es gibt aber auch Ketten und Cafés, die gezielt den digitalen Bohème als Kunden ansprechen und sich fast schon als schickes Büro präsentieren.

 

Egal wo …

… hauptsache, Du fühlst Dich an Deinem Lernort wohl und wirst nicht zu sehr abgelenkt. Im Idealfall findest Du durch den Wechsel Deines Lernortes zu neuer Energie und Kreativität!

 

Finde Dein Thema Booste Deine Umfrage Stöbere in den Jobs Zum Forum