Müßiggang ist aller Laster Anfang. Mit diesen Tipps überwindest Du den inneren Schweinehund und bringst Dein Studium mit neuer Motivation wieder in Schwung!
Academic Life

Kick Start Your Studies

Du hast Dich in Deinem Studium gerade ein bisschen gehen lassen, eine Pause eingelegt oder einfach mal das Hirn runtergefahren? Auch wenn Entspannung gut tut – irgendwann ist es an der Zeit, den Hintern wieder hochzukriegen. Fokus! Und zwar auf die Uni. Aus der Übung gekommen und mit eingerosteter Motivation kann das manchmal ganz schön schwer sein.

All die Erwartungen und Anforderungen können schnell überfordern – hier hast Du die Wahl: Hilfe holen, anpacken und bewältigen, oder den Kopf in den Sand stecken. Letzteres ist nicht zu empfehlen, denn Deine Situation wird sicherlich nicht besser dadurch. Besonders günstig für einen „Neustart“ ist der Semesterbeginn oder eine neue Etappe im Studium (Hausarbeit oder gar Abschlussarbeit in Sicht? Dann nichts wie los!). Das bedeutete:  Gelerntes neu bewerten und auf der Niveauleiter eine Stufe höher steigen. Damit Du das schaffst, hier einige Tipps:

 

1) Oft aber in Maßen

„Das mache ich später“ sagen und dann alles auf den letzten Drücker erledigen? Auf Dauer eine schlechte Strategie, denn die Zeit vergeht schneller, als einem lieb ist. Ein blinkender Cursor auf dem leeren Papier, einen Tag vor der Abgabe Deines Essays, Deiner Hausarbeit oder womöglich schon Deiner Abschlussarbeit… das stresst ungemein.

Versuche, nicht alles gleich auf einmal machen zu wollen, dabei geht die Motivation am schnellsten flöten. Überfordere Dich nicht mit zu viel Inhalt. Lieber frühzeitig anfangen und mit kleinen aber stetigen Häppchen voranschreiten. So hast Du zwischendrin Zeit, Deine Batterien wieder aufzuladen, Inspirationen zu sammeln und bist produktiver. Denn wie heißt es so schön? Die Dosis macht das Gift.  Also:

  • Nimm Dir nicht vor, jeden Tag 10 Seiten für Deine, Bachelor-, Master-, Hausarbeit oder Dissertation zu schreiben, sondern nur 3! (Wenn Du dann noch Ideen hast, nur zu!)
  • Putze nicht gleich die ganze Bude. Sondern Montag das Bad, Mittwoch die Küche …
  • Lerne nicht 100 Vokabeln an einem Tag – sondern nur 10
  • … und so weiter!

 

2) Vorbereitung ist alles

Nur Probleme die Du kennst, kannst Du lösen. Habe also den Mut zum Problem! Mach Dir Deine Probleme, Ängste, Nöte etc. bewusst, erkenn sie an und geh sie an. Du hast ein Problem mit der Vorbereitung des kommenden Hochschulsemesters? Nicht mehr lange. In der Regel bekommst Du einen Zeitplan und eine Leselisten mit Informationen darüber, was Dich im gesamten Modul oder Semester erwartet. Wenn Du Dir das im Voraus genau anschaust, kannst Du Dir schon am Anfang ein Konzept erstellen. Das ist mit wenig Arbeit verbunden, spart Zeit und beruhigt. Mit diesen Informationen bist Du zwar nicht aktiv dabei zu lernen, aber Du bekommst eine Vorstellung davon, was Du später dafür brauchen wirst.  Dann kannst Du Dich auf die Bereiche konzentrieren, in denen Du noch unsicher bist. Auch die Planung der kommenden Wochen kann Dir helfen, unliebsamen Aufgaben schmackhafter oder zumindest nicht ganz so schlimm erscheinen zu lassen. Du weißt dann schließlich, welche Prüfungen, Referate, Kurse etc. auf Dich zukommen und die böse Überraschung bleibt aus.

 

3) Freizeit – update your Bucket-List

Verwende To-do-Listen. Und zwar für alles. Auch für Deine freie Zeit. Es klingt vielleicht seltsam, die Freizeit zu planen, aber es hilft Dir, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Beste aus Deiner Zeit zu machen. Also: Update mal wieder Deine Bucket-List und halte Dir stets schon samstags vor Augen, was Du am Montag am Wochenende gern erlebt hättest. Dont’t think too much – do it!

 

4) Motivation durch neuen Input

Den eigenen Horizont zu erweitern, kann Dir helfen, in vielen Dingen neue Inspiration zu bekommen.

  • Lies ein Buch. Egal welches. Lies es einfach. Jetzt gleich. Und ganz.
  • Geh mit Freunden für eine Sneak-Preview ins Kino. Erkundige Dich nicht, was laufen könnte. Lass Dich überraschen. (Wer weiß, vielleicht gefällt Dir die experimentelle Doku über Modern Art ja…?)
  • Setze Dich in eine unbekannte Vorlesung, oder etwas smoother: schau Dir mal das Studium Generale an. In einem fremden Fach!? Aber ja! Das regt die Hirnzellen an!
  • Geh ins Ausland, mache einen Wochenendtrip, besuche Museen, Partys, Flughäfen…
  • Besuche einen Freund in einer anderen Stadt, iss fremdes Essen, schlaf in fremden Betten… oder mal im Auto am Strand
  • Wenn Du dabei freie Hand hast: Sei zur Abwechslung mal mutig bei der Wahl des Themas für die nächste Seminararbeit! Überrasche den Prof mit einer neuen Idee. Sei überzeugend. Und hab Spaß bei der Bearbeitung!
  • Go on! Es gibt viel zu erleben!

 

5) Wer nicht fragt, kommt nicht voran

Klingt flach, ist aber wirksam: Hole Dir Hilfe, wenn Du sie brauchst! Keiner – egal ob in der Uni oder auf der Arbeit – erwartet von Dir, ein Universalgenie zu sein. Es gibt immer eine Menge Leute, die bereit sind, Dir zu helfen, wenn Du sie fragst. Du hast eine Frage zur Hausarbeit, Abschlussarbeit oder anderem Unizeug? Schreib Deinem Prof eine E-Mail, geh‘ in die Sprechstunde, erkundige Dich in Web-Foren oder Blogs und sitzt nicht tagelang zweifelnd am Schreibtisch. Fragen ist die halbe Miete! Nur so kannst Du Dein Wissen erweitern.

 

6) Der richtige Soundtrack

Das kennst Du bestimmt auch: Manchmal braucht’s einfach ein bisschen gute Musik. Entweder, Du erstellst Deine eigene Motivations-Playlist, oder Du hörst in Endorphin Rush hinein (laut!!!) – wirkt garantiert!

 

Mit diesen sechs Tipps bewaffnet, solltest Du nun in der Lage sein, Dich zu remotivieren. Und wenn Du gerade auf einem echten Hardcore-Produktivitäts-Trip bist –  Graham Allcott’s Buch  “How to be a Productivity Ninja” ist da sehr zu empfehlen.

 

P.S.: Wusstest Du, dass auch ein einfacher Sprachtrick Deine Motivation steigert und Du Dir von Designern und dem Stanford Professor Bernard Roth („The Achievement Habit„) eine Menge abschauen kannst?

 

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