Survey

Die Vorteile einer Online-Umfrage

Neben der klassischen Umfrage, die in Aulen, Mensen oder per Post verteilt wird, greifen immer mehr Studierende zur Online-Version. Eine Online-Umfrage hat gegenüber der Papiervariante einige Vorteile, die über das bloße Papier- und Portokostensparen hinausgehen. Doch welche genau sind das? Wir klären Dich auf!

 

Ressourcenersparnis und Effizienz

Das Erstellen einer Umfrage ist, egal ob für eine Print- oder eine Online-Version, immer mit viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden – bei einer Umfrage im WWW kannst Du jedoch einfach, effizient und ohne Qualitätsverlust Ressourcen wie Papier, Briefumschläge, Rückporto etc. sparen.

 

Antworten frei Haus

Du musst nicht sehnlichst auf den Postboten warten! Die Ergebnisse werden Dir nämlich ganz bequem (und bei den meisten Online-Umfragetools auch in Echtzeit) auf den PC gesendet. So bleibt in der Zwischenzeit genügend Zeit für andere Dinge.

 

Auswertung ohne Umstände

Auf dem PC kannst Du die Ergebnisse ohne weiteren Zeitverlust, z.B. durch eine Automatisierbarkeitsfunktion im Tool, auswerten. Dies erspart Dir mühsames Ein- bzw. Abtippen der Datensätze. Außerdem sorgt dies für einen niedrigeren, beispielsweise durch falsche Eingaben oder Flüchtigkeitsfehler verursachten, Fehlerquotienten, sprich: Die Daten werden nicht unnötig verfälscht. Gleiches gilt für den sogenannten Gruppeneffekt und den Versuchsleitereffekt, bei denen stets die Gefahr der Beeinflussung des Befragten im Raum steht – online ist das so gut wie ausgeschlossen.

 

Rückfragen jederzeit möglich

Manchmal kommt es vor, dass Teilnehmer der Umfrage von Dir ein paar mehr Details wissen möchten, eine Deiner Fragen nicht verstanden haben oder durch andere Formulierungen verwirrt wurden. Wenn Du in der Online-Umfrage direkt Deine Mailadresse oder Telefonnummer hinterlassen hast, bietet ihnen dies die Möglichkeit der Nachfrage und vermittelt gleichzeitig ein seriöses Bild von Dir und Deinem Vorhaben.

 

Reichweite über die Stadtgrenzen hinaus

Mit einer Online-Umfrage erreichst Du die Probanden unabhängig von physischer Distanz. Egal, ob Du Personen in ganz bestimmten Gebieten befragen möchtest oder ein repräsentatives Abbild des Ergebnisses deiner Fragestellung in ganz Deutschland oder gar weltweit erstellen sollst – solange der Internetanschluss funktioniert, sind dir keine Grenzen gesetzt. Damit auch genau die Menschen erreicht werden, die mit der Fragestellung angesprochen werden sollen bzw. in das von Dir gewählte Untersuchungsfeld passen, solltest Du Kontrollfragen einbauen. So kannst du ggf. unpassende Probanden herausfiltern.

 

Offenheit in der Anonymität der Online-Umfrage

Im Internet fühlen sich die meisten Menschen frei von Scham, Ängsten und Vorbehalten. Das kannst Du für Deine eigene Umfrage nutzen, insbesondere, wenn es um delikate oder vom Probanden potentiell als peinlich, unangenehm oder die Privatsphäre verletzend empfundene Sachverhalte bzw. Themen geht. Im Schutz der Anonymität sind viele Menschen ehrlicher und geben bereitwilliger Auskunft. Der Haken an der Sache: Ob sie dabei lügen oder relevante Details auslassen, lässt sich nur schwer überprüfen. Daher solltest Du stets an sie appellieren, die Umfrage nach bestem Wissen und Gewissen auszufüllen.

 

Einfachere Promotion – mehr Teilnehmer – gutes Ergebnis

Um genügend Ergebnisse zu bekommen, sind ausreichend Teilnehmer nötig. Mit einer Online-Umfrage kannst Du schnell, einfach und effizient Werbung für die Teilnahme machen (beispielsweise in diversen Social-Media-Kanälen, per Mail oder bei Thesius Surveys), auf als Anreiz beworbene Preise verlinken und Freunde bitten, den Umfragelink weiter zu verbreiten.

 

Special-Funktionen und technische Helferlein

Mit einer Online-Umfrage kannst Du Dir all die unterstützenden Tools und Funktionen zunutze machen, die das Web zu bieten hat. Hier hängt die Auswahl oftmals auch von der Verfügbarkeit beim einzelnen Anbieter für Online-Umfragen ab, einige gehören jedoch schon zum Standard:

  • Randomisierung der Probanden (Zufallszuordnung z.B. in Kontrollgruppen)
  • Informationen über die Bearbeitungszeit (wichtig für den Validitätsindex)
  • Eingebaute Filterfunktionen (sowohl bei Fragen als auch bei Antworten)
  • Einbindung von Sounds, Bildern, Videos …
  • Individueller Fragen-Weg inkl. Gabelung

 

Zudem kannst Du meist auf einen Pool unterschiedlichster Fragetypen zurückgreifen und die Umfrage für Dein individuelles Anliegen passend gestalten.

Dazu zählen z.B.:

  • Item-Rotations-Fragen (vermeidet sogenannte Reihenstellungseffekte)
  • Automatisierte Kontrollfragen (zur Überprüfung der Plausibilität – z.B. offene Antworten)
  • Skalafragen (ermöglicht eine individuelle Einstellung der Antworttendenz)
  • Rangfragen (zur passenden Einordnung der Elemente – per Drag-and-Drop)
  • Pflichtfragen und Kürfragen (verpflichtend/freiwillig)

 

Du siehst, jede Menge gutes Zeug. Allerdings: Wo viele Vorteile sind, lauern meist auch ein paar Nachteile. Die wollen wir Dir natürlich nicht verschweigen. Deswegen findest Du hier die Nachteile einer Online-Umfrage.

 

Noch gar keinen Plan, wie eine empirische Forschung eigentlich ablaufen soll? Hier wird Dir geholfen: Der Ablauf eines Forschungsprozesses

 

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