Motivation im Studium
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Motivation im Studium: Mehr Lernen, weniger Stress

 „Meine Motivation rennt nackt mit ’nem Cocktail über die Wiese!“

 

Unmotiviert, dabei gibt es so viel zu tun? Unsere Tipps, wie Du aus Deinem Motivationstief wieder rauskletterst:

 

1. Du musst nicht motiviert sein

Klingt erstmal wie der blödeste Tipp der Welt, hat aber seine Berechtigung. Viele Leute warten auf den einen Moment, in dem die Motivation um die Ecke biegt und zuschlägt. Meistens vergeht bis dahin aber schon jede Menge Zeit, die man – auch unmotiviert und deswegen vielleicht etwas ineffektiver – schon hätte nutzen können. Lass die Prokrastination nicht zu!

 

2. Keine Motivation? Langweile Dich!

Handy klingelt, Fernseher läuft, Laptop auf dem Schoß? Kein Wunder, dass Du Dich nicht motivieren kannst, Dein Skript aufzuschlagen. Gegen diese Informationsflut wirkt ein ausgedrucktes Skript so attraktiv wie Rosenkohl neben Steak. Setze Dich an Deinen Schreibtisch und gebe Dir selbst zwei Möglichkeiten: Nichts tun oder Lernen. Und mit „Nichts tun“ ist auch genau das gemeint. Durch die Langweile wird Dich die Muse leichter küssen, als wenn Du Dich mit allem möglichen ablenkst.

 

3. Was waren Deine bisherigen Erfolge?

Ein gutes Mittel, um Deine Motivation von den Toten auferstehen zu lassen, ist über Deine vergangenen Erfolge nachzudenken. Denke an die Klausur oder die Hausarbeit, über deren Ergebnis Du Dich gefreut hast. Visualisiere den Erfolg: Lass Deine Fantasie spielen und einen Rocky-mäßigen Film mit Dir in der Hauptrolle und der Prüfung als Finalgegner ablaufen.

 

4. Mache etwas, das Du noch nie gemacht hast.

Kletterpark, Impro-Theater besuchen, ganz egal: Hauptsache, Du kommst aus Deinem Alltagstrott einmal raus und gibst Deinem Gehirn neue Umgebungsreize. Rücken die Klausuren näher, kann es auch helfen, lediglich den Lernort zu wechseln. Mit frischem Kopf hat auch die Motivation eine Chance!

 

5. Je nach Typ: Mehr oder weniger Druck ausüben

Typ 1: Nur noch Deadlines und folgenreiche Konsequenzen wirken sich positiv auf Deine Motivation aus? Dann erhöhe den Druck selbst: Erzähle Deinen Freunden und Eltern, dass Du vorhast, in der nächsten Klausur Bestleistung zu erbringen. Steigern kannst Du den Effekt nur noch, indem Du Kommilitonen, die Du nicht besonders magst, selbstbewusst erklärst, dass Du Dir absolut sicher bist, eine 1,0 zu schreiben. Das bringt zwar keine Sympathie, aber macht jede Menge Feuer unter Deinem Hintern.

Typ 2: Vor lauter Panik vor der Klausur lässt Du lieber alles liegen? Dann beruhige Dich mit folgendem Mantra: „Viele Leute vor Dir haben diese Klausur schon geschafft. Viele Leute vor Dir haben diese Klausur schon geschafft. Viele Leute vor Dir haben diese Klausur schon geschafft …“

 

6. Halte Dir vor Augen, warum Du studierst

Knüpfe eine gedankliche Kausalkette, die Dir selbst beweist, warum Du jetzt für eine Klausur lernen musst, obwohl Du eigentlich keine Lust dazu hast. Dazu stellst Du Dir eine Frage, deren Antwort Du wieder hinterfragst und so weiter. Treibst Du das Spiel ein bisschen weiter, kommst Du so vom „Müssen“ ins „Wollen“ und bettest Deine momentane Tätigkeit in einen größeren, sinnhaften Kontext ein. Also die optimale Basis für Deine Motivation!

 

Beispiel:

F: Warum musst Du jetzt für die Klausur lernen?

A: Weil Du sie bestehen willst.

F: Warum willst Du sie bestehen?

A: Weil Du eine gute Note haben willst.

F: Warum willst Du eine gute Note haben?

A: Damit Du einen guten Abschluss hast.

A: Weil Du schon immer von dieser Jugendstilvilla geträumt hast./Weil Du schon immer eine Hüpfburg besitzen wolltest!

 

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