Lernplan erstellen
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Den perfekten Lernplan erstellen: Prüfungsvorbereitung im Studium

Die Klausuren rücken unvermeidlich näher und die Zeit wird immer knapper? Allein die schiere Menge an Prüfungsstoff kann oftmals erdrückend wirken. Warum sich mit einem Lernplan dann also zunächst mehr Arbeit aufhalsen? Ganz einfach: Mit der richtigen Prüfungsvorbereitung schaffst Du in kürzester Zeit oft wesentlich mehr als Du denkst.
 

Ein Lernplan muss her!

Struktur ist das A und O eines erfolgreichen Studiums. Darum erfährst Du hier, wie Du den (fast) perfekten Lernplan erstellen kannst und was Studium und Sport eigentlich gemeinsam haben!
 
Deine Bachelorarbeit steht demnächst auch an? Hier findest Du gute Beispiele für Bachelorarbeiten, die Dir bei der Vorbereitung auf die erste Abschlussarbeit helfen werden!
 

Studium und Sport

Studium und Sport haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Während das Studieren vor allem das Sitzfleisch fordert, stehen im Leistungssport Bewegung und Kondition im Vordergrund. Sieht man jedoch genauer hin, offenbaren sich viele Gemeinsamkeiten: Man bereitet sich auf seine Ziele vor, was eine gute Vorbereitung sowie Ausdauer, Motivation und Belastbarkeit voraussetzt.
 

Materialcheck: Das nötige Equipment für Deinen Lernplan

Im Idealfall beginnst Du mit dem Lernplan schon zum Semesterstart (zu spät?). Wie der Sportler, der sich auf einen Marathon vorbereitet, benötigt auch ein guter Lernplan genug Vorlauf, um zu wirken. Um einen solchen zu erstellen, brauchst Du als erstes das nötige Equipment:
 

1. Bücher

Gibt es besonders relevante Literatur für Deine Fächer in diesem Semester? Überlege zu Beginn, ob es sich lohnt, ein Gesamtpaket zu kaufen, oder ob Du lieber in der Bibliothek ausleihst.

 

2. Semesterplaner

Ein guter Kalender macht Dein Unileben – und das Erstellen deines Lernplans – deutlich einfacher.

 

3. Stifte

Ein guter Füller oder Kugelschreiber sowie Textmarker (die gibt’s übrigens auch super praktisch in radierbar) und ein Taschenlocher erleichtern Dir den Einstieg.

 

Trainingsvorbereitung planen: Wie schreibe ich den Lernplan?

Ziel Deines Lernplans ist es, Dir zu mehr Übersicht und Effektivität zu verhelfen. So minimierst Du die Gefahr, Dich zu verrennen und beim Lernen für Klausuren unnötig viel Zeit zu verlieren. Wie beim Marathon näherst Du Dich dem eigentlichen Ziel Stück für Stück.
 
 

1. Setze konkrete Ziele und grenze die Vorbereitungszeit ein

Eine Übersicht kann Dir bereits sehr weiterhelfen: Mache Dir eine Liste mit allen Kursen, für die Du lernen musst. Dabei solltest Du bereits den zu lernenden Stoff überschlagen und realistisch überlegen, wann Du wie viel Zeit investieren kannst.

 

2. Definiere Teilstrecken

Teile Deine Lernportionen ein. Hier kann die Vorlesungsübersicht Deiner Professoren als Eckpunkt dienen, denn in der Regel haben diese sich meistens schon Gedanken zu einer sinnvollen Gliederung des Stoffes gemacht. Für Deinen Lehrplan kannst Du diese einfach übernehmen.

Darüber hinaus solltest Du Dir auch schon Gedanken über den nötigen Zeitaufwand für die einzelnen Kurse machen. Gibt es darunter welche, für die du regelmäßig Aufgaben bearbeiten musst oder ein Seminar mit umfangreichem Lektürepensum? Daneben wirst Du wahrscheinlich nicht nur in einem Kurs eine Klausur schreiben, sondern dich parallel für mehrere Prüfungen vorbereiten müssen. Ordne deshalb Deine Liste mit Kursen nach Aufwand und Wichtigkeit. Damit siehst Du, welche Kurse Du priorisieren und mehr Zeit widmen solltest.

 

3. Erstelle Deinen Zeitplan

Bis jetzt hast Du einen guten Überblick über die Zeit, die Du investieren musst. Nun geht es daran, die Zeit zu organisieren, die Du investieren kannst.

Schreibe Wochenpläne, in die Du Deine wöchentlichen Termine und Deine verfügbare Zeit einträgst. Überlege hierbei realistisch, wie viel Zeit Du wirklich frei hast und welche schon verplant ist. Teile deine Kurse und Lernziele in der freien Zeit auf und erstelle Dir so einen effektiven Lernplan. Denke hierbei auch daran, „Meilensteine“ für Dich zu bestimmen, d.h. wann willst Du welche Aufgaben geschafft und was erledigt haben? Bleibe auch hierbei realistisch! Denn so werden sie Dir helfen, Dich bei Deinem Lernerfolg zu unterstützen. Außerdem kannst Du Dich mit diesen Meilensteinen auch selbst kontrollieren: Liege ich noch in meinem Lernplan oder hinke ich etwas hinterher? Wenn dem so ist, kannst und solltest Du Deinen Lernplan noch etwas nachjustieren.

Noch ein Tipp: Versuche eine Routine zu erschaffen, denn das hilft Dir, schneller ins Lernen hineinzukommen. Bedenke beim Erstellen Deines Lernplans außerdem Deinen Biorhythmus, denn nicht jeder ist bereits um 8 Uhr morgens aufnahmefähig. Finde heraus, wann Deine optimalen Lernzeiten sind und nutze dieses Wissen für Deinen Lernplan!

 

4. Berücksichtige Ruhepausen

Denke bei Deiner Zeitplanung daran, Dir auch genug Freizeit zu gönnen. Mache während des Lernens regelmäßige Pausen, um zwischendurch den Kopf wieder frei zu bekommen. Am besten baust Du diese fest in Deinen Lernplan ein! In diesen Pausen solltest Du Dich bewusst vom zu lernenden Stoff abwenden und Dich wirklich entspannen. Du wirst sehen, dass Du nach solchen Pausen viel motivierter weiterlernst!

Wenn Du effektiv arbeitest, musst Du auch nicht jeden Tag sechs Stunden lernen. Eine gute Technik für effektives Lernen ist zum Beispiel das Pomodoro-Zeitmanagement. Plane lieber etwas zu wenig als zu viel. Mit schlimmem Muskelkater geht ja auch niemand gern laufen.

 

Wichtige Aspekte Deines Trainings: Tipps zur Leistungssteigerung

Dein Lernplan funktioniert nur so gut, wie Du ihn auch umsetzt. Dazu sollte man einiges beachten.
 

1. Verfasse eine gute Mitschrift

Schreibe in den Vorlesungen und Seminaren Wichtiges mit. Bei Professoren, die hauptsächlich PowerPoint benutzen, lohnt es sich, nur zusätzliche Infos mit Vermerk auf die Foliennummer aufzuschreiben. Falls Dein Professor der personifizierte Speedy Gonzalez ist, schreibe nur Stichwörter mit oder schlage gleich mit Laptop in der Vorlesung auf.

 

2. Halte Dir die Prüfungsphase frei

Am besten meldest Du Dich für unbenotete Referate und Zusatzleistungen direkt am Anfang des Semesters. So musst du später keine wertvolle Zeit opfern, die Du eigentlich zum Lernen brauchst.

 

3. Schreibe von Anfang an Karteikarten

Bietet es sich in bestimmten Fächern an, Karteikarten zu schreiben oder bist Du eher der handschriftlich-lernende Typ? Dann solltest Du bereits zu Anfang der Vorlesungszeit beginnen, Karteikarten zu schreiben. So vermeidest du bestenfalls den berühmten „Schreibknubbel“ oder eine Sehnenscheidenentzündung und verlierst kurz vor den Klausuren keine unnötige Lernzeit.

 

Ein Lernplan ist nicht statisch: Spielraum und Dynamik

Manchmal merkt man, dass die Vorbereitung nicht die Ergebnisse liefert, die man erwartet hat. Hier gilt es, den Lernplan wieder richtig anzupassen und zu optimieren. Variiere gegebenenfalls Deine Zeiten, Lernorte oder Lernmethoden. Das Wichtigste an Deinem Lernplan ist, dass er für Dich mehr Übersicht und Effizienz in Dein Studium bringt und Dich so zum Ziel führt.
 

Der Abend vor dem großen Tag

Am Abend vor dem großen Tag gilt vor allem eines: Ruhe bewahren. Am besten ist, jetzt nichts mehr zu lernen und sich zu entspannen. Eine große Portion Nudeln essen, wie Läufer es vor dem Marathon zu tun pflegen, Tee trinken oder einfach mit Freunden entspannen sind gute Möglichkeiten, um sich nochmal zu regenerieren. Denn am Tag der Prüfung willst Du fit sein und Höchstleistungen erbringen!
 
Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Lernen mit Deinem persönlichen Lernplan! Viele weitere Tipps rund ums Studium findest Du in unserem Blogbereich.
 
 
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