Absage
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Der richtige Umgang mit der Absage

„… haben wir uns leider gegen Sie entschieden. Wir bedanken uns für Ihr entgegengebrachtes Interesse am Unternehmen, wünschen Ihnen alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen.“
 
Ist das auch für Dich ein Satz, den Du nicht mehr hören kannst? Nach dem Studium und der anstrengenden Abschlussarbeit ist die erste Jobsuche angesagt. Und dann: Wieder eine Absage! Dabei lief das Bewerbungsgespräch doch so klasse. Scheinbar machst Du ständig etwas falsch oder andere sind Dir immer eine Nasenlänge voraus. Und so pfefferst Du Deine Unterlagen frustriert in die Ecke, statt eine Flasche Sekt zu köpfen. Zweifel und Ratlosigkeit machen sich breit. Warum sagen mir Unternehmen ab? Woran liegt es? Warum trifft es immer mich? Wir verraten Dir, wie Du mit Absagen nach dem Studium umgehen kannst.
 

Nimm die Absage nicht persönlich

Eine Absage ist nicht gegen Deine Person gerichtet. Halte Dir diese Aussage nach jedem Negativerlebnis vor Augen. Sie ist wahr. Natürlich lässt sich das einfach sagen – die Umsetzung ist schwieriger. Ist auch nach mehreren Versuchen keine Zusage in Sicht, kannst Du schnell in eine Negativspirale rutschen. Daraus resultieren dann Selbstzweifel, Wut und Unverständnis.
 

Mach Dir klar: Der Personaler hat das letzte Wort

Selbst wenn Du beim Bewerbungsgespräch einen Glanzauftritt hingelegt hast und in Deinen Augen alles fantastisch ablief, ist das noch keine Garantie für eine Jobzusage. Gut möglich, dass Du tatsächlich der Gewinner des Bewerbungsverfahrens warst, bis entschieden wurde, die Stelle intern nachzubesetzen. Oder bis ein – aus den Augen der Personaler – noch besser geeigneter Bewerber seine Unterlagen eingereicht hat und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Nach dem Vorstellungsgespräch liegt es also nicht mehr in Deiner Hand.
 

Bleibe selbstkritisch und realistisch

Nach dem Vorstellungsgespräch ist es an Dir, Deine Performance aus einem selbstkritischen und realistischen Winkel zu betrachten. So kannst Du zukünftig typische Fehler, die zu einer Absage führen, abstellen und vermeiden. Vielleicht hast Du zum Beispiel angefangen, hastig zu sprechen und dabei einige Sätze verschluckt. Oder Du warst nicht ausreichend über das Unternehmen informiert. Erstelle Dir eine Liste und mach es das nächste Mal besser!
 

Du bist nicht allein!

Mach Dir immer wieder klar: Du bist keinesfalls alleine. In der Regel dauert es gute sechs Monate, bis Akademiker nach dem Studium eine Festanstellung finden. Viele suchen auch bis zu einem Jahr. Bewirbst Du Dich bei einem renommierten Großkonzern, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du viele Mitbewerber hast. Die meisten erhalten keine Zusage. Oft sind es Kleinigkeiten, die entscheiden. Lass Dich also nicht entmutigen!
 

Frage aktiv nach und bekomme Feedback

Deiner Meinung nach hat alles einwandfrei gepasst und Die Absage trifft Dich wie ein Donnerschlag? Frage ruhig aktiv nach, an was es lag. Das vermittelt dem Personaler nicht nur Interesse, sondern gibt Dir auch die Chance auf wertvolles Feedback. Nicht alle Personaler liefern die erhoffte konstruktive Kritik, aber es gibt Ausnahmen. Und von denen kannst Du profitieren. Es soll schon vorgekommen sein, das Mitbewerber bzgl. ihrer Absage nachgefragt haben und nachträglich doch noch zum Gespräch geladen wurden oder im nächsten Jahr eine Chance hatten. Wer fragt, hilft sich selbst 🙂
 
 
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