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Erfolgreiche Bewerbung: Personaler verstehen

„Versetzen Sie sich mal in meine Lage!“ – das ist ein Satz, der meist dann fällt, wenn sich jemand unverstanden fühlt und frustriert ist. Es lohnt sich jedoch stets, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. Empathie und Verständnis helfen grundsätzlich in allen Lebenslagen weiter. Du kannst den Personaler beim Vorstellungsgespräch als Funktionsträger und Feind zu sehen – Du kannst Dich aber auch in seine Lage versetzen und so das Bewerbunsgespräch meistern!

 

Der Personaler – auch nur ein Mensch

Mache Dir bewusst, dass gerade HR Manager sehr viele Vorstellungsgespräche führen. Ein Frage-Antwort-Spiel, in dem Du nur einsilbig antwortest, ist nicht nur für Dich, sondern auch für den Personaler anstrengend. Sei nicht zu schüchtern, sondern versuche, das Gespräch in Gang zu halten. Schließlich ist der Recruiter auch nur ein Mensch. Sei freundlich und respektvoll.

 

Vorsicht vor Standardantworten

Für das Vorstellungsgespräch möchte man natürlich so gut wie möglich vorbereitet sein. Viele suchen deshalb im Internet nach Tipps. Diese Methode kann sich aber als Falle entpuppen! Deine größten Schwächen sind Dein Perfektionismus und Deine Ungeduld? Kommt Dir das bekannt vor? Standardantworten hören Personaler ständig und enttarnen sie schnell als solche.

 

Lass Deine Marotten zuhause

Ob Du es glaubst oder nicht: Personaler können Dir von den verrücktesten Begegnungen erzählen. Ein Kandidat, der seinen Fahrradhelm die ganze Zeit über anlässt, oder ein Bewerber, der sich ständig ins Gesicht fasst – Personaler erfahren unfreiwillig die merkwürdigsten Marotten ihres Gegenübers. Überlege Dir, ob auch Du Marotten hast, und vermeide sie im Vorstellungsgespräch!

 

Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch

Versuche, authentisch und souverän zu sein. Solltest Du mit Nervosität kämpfen, ist das allerdings auch nicht schlimm. Gute Personaler haben Techniken, um das Gespräch aufzulockern. Natürlichkeit schützt Dich am besten vor fiesen Fragen, denn diese dienen oft dazu, den Bewerber aus seinem Standardantwort-Modus herauszukitzeln. Wirst Du nach Deinen Schwächen gefragt, gib nicht die Standardantwort „Perfektionismus“, sondern denke darüber nach, welche Schwächen Du tatsächlich hast. Natürlich sollten diese nicht mit dem Anforderungsprofil korellieren. Suchst Du beispielsweise eine Stelle als Informatiker, darfst Du gerne zugeben, nicht so gerne vor vielen Leuten zu sprechen.

Viel Erfolg bei Deiner Bewerbung! 

 

 

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