Plane Deine Karriere
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One Step Ahead – plane Deine Karriere

Ohne vernünftige Planung geht in vielen Bereichen des Lebens nichts. Die Möglichkeit der Improvisation besteht immer, aber bei wichtigen Entscheidungsprozessen sollte man sich schon im Vorfeld seine Gedanken machen! Dazu zählt auch das sorgfältige und intensive Planen des Berufsstarts. Mit diesen beiden Fragen beschäftigen sich jedes Jahr unzählige Studierende auf’s Neue:

  • Wie sieht mein Plan für die nächsten Jahre aus?
  • Welche beruflichen Ziele möchte ich erreichen?

Spätestens, wenn das Studium erfolgreich abgeschlossen ist, solltest Du eine Antwort parat haben. Denn bedenke, dass Du im Normalfall einen Großteil Deines Lebens arbeiten musst, um Deinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Da sollte es schon ein Beruf sein, in dem Du Dich wohlfühlst und Weiterentwicklungschancen gegeben sind. Ohne eine gewisse Planung kann dies leicht zum Stolperstein werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Nerven!

 

Prioritäten setzen – gleich zu Beginn!

Während die einen viel Wert darauf legen, im Beruf maximalen Erfolg anzustreben und erfolgreich zu sein, liegt der Fokus bei anderen wiederum auf Familie, Freunden und möglichst viel Freizeit. Der erste Weg führt zu hohen Lebensstandards, viel Verantwortung und innovativen Tätigkeiten. Allerdings steht hier das Privatleben klar an zweiter Stelle – bei einigen bleibt es sogar ganz auf der Strecke. Auch Einsamkeit kann eine Folge sein, genau wie Überstunden und Stress. Bei Personen, die sich für letzteres entscheiden, geht es da im Vergleich ruhiger und entspannter zu. Sie möchten bewusst die Zeit außerhalb der Arbeit vorwiegend für Spaß und Vergnügen nutzen, nicht für Seminare oder Fortbildungen. Dafür nehmen sie geringere Lebensstandards in Kauf und machen Abstriche bei Gehalt und Jobperspektiven. Die Tendenzen – und dementsprechend auch der Verlauf der Karriere – können also weit auseinander gehen.

 

Was ist ein guter Karriereplan?

Ein effizienter Plan führt Dir deine persönlich gesteckten Ziele direkt vor Augen. Er hilft kontinuierlich dabei, diese geradlinig zu verfolgen und kann die Richtung Deiner Karriere maßgeblich beeinflussen.

  • Welchen Stellenwert nimmt der Job im Vergleich zu anderen Lebensbereichen ein?
  • Möchte ich eine leitende Führungsposition erreichen?
  • Welche Kenntnisse und Fähigkeiten möchte ich erwerben?

 

Mal schneller, mal langsamer, aber immer Schritt auf Schritt!

Mit der Karriereleiter ist es so eine Sache. Einige würden sie am liebsten gleich hochhüpfen, dann gibt es solche, die gerne mal auf einer Sprosse verweilen. Wer eine steile und erfolgreiche Karriere plant, sollte eines nicht vergessen: realistisch zu denken! Gerade als Absolvent und Neuankömmling in der Arbeitswelt ist das von großer Bedeutung! In der Regel bist Du mit den Rahmenbedingungen von Firmen oder auch unternehmerischem Denken anfangs noch nicht so vertraut. Es wird seine Zeit brauchen, bis Du Dich eingefunden hast. Gleich am Anfang eine Position im Management oder der Führungsebene bekleiden zu wollen ist daher utopisch. Stattdessen ist es sinnvoll, einen übersichtlichen Zeitplan für die eigene Karriere aufzustellen. Dieser könnte folgendermaßen aussehen:

  • Start als halbjähriger Praktikant im Unternehmen nach Abschluss des Bachelor
  • Danach: Festanstellung in normaler Mitarbeiter-Position
  • Nach drei Jahren: Aufstieg zum Abteilungsleiter
  • Nach weiteren zwei Jahren: Durch Belegung von Seminaren Qualifikation zum Bereichsleiter usw.

 

Der ganz große Wurf? Nicht jedermanns Sache!

Wer wirklich Karriere machen will, muss von Beginn an einiges investieren – und zwar nicht nur Zeit. Fleiß, Lernbereitschaft und Durchsetzungsvermögen sind ebenfalls unumgänglich. Und noch viel wichtiger als jeder Karriereplan ist die Bereitschaft zur Umsetzung! Vor allem am Anfang müssen folgende Faktoren bedacht werden:

  • Bin ich bereit dazu, über den Feierabend hinaus an Projekten weiterzuarbeiten?
  • Investiere ich meine freie Zeit in Fortbildungen und Seminare – notfalls auch am Wochenende?
  • Sollen Überstunden die Ausnahme sein oder nutze ich sie für das Bearbeiten neuer Aufgaben, um mich so beruflich fortzubilden und meine Leistungsbereitschaft aufzuzeigen?

 

Verlasse Dich nicht allein auf den Plan!

Nicht jeder wird die oben gelisteten Fragen mit „Ja!“ beantworten – und das ist auch absolut in Ordnung. Letztendlich dient so ein Leitfaden ja auch als reine Orientierung und Stütze. Niemals solltest Du Dich zwanghaft nur daran klammern. Es ist gut möglich, dass sich für Dich auch tolle Möglichkeiten und einmalige Gelegenheiten außerhalb dieses Planes ergeben. Sowohl beruflich als auch privat, oder sogar in Kombination! Und für eine Veränderung ist es bekanntlich nie zu spät 🙂

 

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