Gesunde Körpersprache als Türöffner
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Bewusste Körpersprache öffnet Türen

Körpersprache signalisiert den Gemütszustand einer Person – ganz ohne Worte. Gestik und Mimik verraten viel über die aktuelle Gefühlslage eines Menschen. Somit können andere sehen, wie wir uns fühlen – manchmal auch mehr, als es uns lieb ist! Tage, an denen wir uns unwohl fühlen oder schlechte Laune haben, gibt es immer wieder. Auch Enttäuschung oder Nervosität gehören dazu. Der entscheidende Punkt ist, wie Du damit umgehst und was Du in solchen Situationen ausstrahlst!

 

Kritik richtig annehmen

Ein klassisches Szenario: Dein Vorgesetzter übergibt Dir Dein erstes eigenständiges Projekt im neuen Job. Als frischer Absolvent der Universität startest Du motiviert durch und erarbeitest innovative Lösungsvorschläge. Du willst schließlich zeigen, was Du kannst! Voller Stolz präsentierst Du die Ergebnisse im Anschluss den Kollegen und Deinem Chef. Er lobt zunächst Einsatz und Engagement, vermittelt Dir aber auch, dass sich diese Ideen so leider nicht umsetzen lassen und Du deshalb nochmal neu brainstormen musst. Na super, alle Arbeit für die Katz! Nunja, nicht ganz. Auf der einen Seite ist es zwar mehr als frustrierend, alle Strukturen umzuwerfen und wieder am Startpunkt zu beginnen, auf der anderen Seite kannst du etwas Neues lernen. Lass also den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes nicht hängen und wandele die Enttäuschung in neue Motivation um. Das kannst Du auch durch Deine Körpersprache vermitteln, indem Du kein enttäuschtes Gesicht machst und die Schultern hängen lässt, sondern mit einem offenen Lächeln und Interesse reagierst.

 

Der erste Eindruck zählt

Haltung, Mimik und Gestik sind für den ersten Eindruck entscheidend. Ein fester Händedruck und selbstsicheres Auftreten beim Bewerbungsgespräch können definitiv als Türöffner fungieren. Wenn Du jedoch die Hände in den Hosentaschen vergräbst, Blickkontakt meidest und mit geduckter Haltung auftauchst, signalisiert Du von vornherein Unsicherheit. Dabei sind Nervosität und Aufregung gar nicht das Problem. Du musst nur lernen, damit umzugehen.

 

Voller Körpereinsatz, bitte – aber bedacht!

  • Mache Dir bewusst, welche Situation Dich erwartet – was möchtest Du erreichen? Wen möchtest Du überzeugen? Gerade bei einer beruflichen Besprechung oder Präsentation, beispielsweise vor Neukunden, sind diese Fragen wichtig.
  • Brust raus – Bauch rein! Dieses Motto gilt nicht nur für den Gang ins Fitnessstudio 😉 Natürlich ergeben sich Momente, in denen man sich schlecht fühlt und das auch entsprechend vermittelt. Hängende Schultern, ein gesenkter Kopf und ein schlurfender Gang sind in vielen Situationen aber alles andere als hilfreich.
  • Eine gerade Körperhaltung erzeugt sofort ein Gefühl von Präsenz – sowohl bei Dir als auch bei Deinem Gegenüber! Auch Stimme und Atmung kannst Du so deutlich mehr Kontrolle und Kraft verleihen.
  • Unterstreiche Gesagtes mit stimmiger Gestik.
  • Verstecke Deine Hände nicht in der Hosentasche oder auf andere Weise.
  • Vermeide unruhige und hektische Bewegungen.

 

„Wir können nicht nicht kommunizieren!“

…sagte damals Paul Watzlawick, der bekannte Kommunikationswissenschaftler. Er hat bis heute Recht behalten!

 

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