Lebenslauf
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Der Lebenslauf – so machst Du es richtig

Der Lebenslauf ist eine Faktensammlung. Er soll das Profil und die Eignung des Bewerbers schnell erfassen. Personaler müssen teilweise hunderte Bewerbungen durchgehen, weswegen keine Zeit bleibt, sich lange mit jeder einzelnen auseinanderzusetzen. Das Wesentliche muss im Lebenslauf daher sofort ersichtlich sein.

 

Inhalt

Das gehört auf jeden Fall in den Lebenslauf:

 

1. Foto

Füge rechts neben Deine Kontaktdaten ein aktuelles Foto ein, falls Du es nicht schon auf dem Deckblatt hinterlegt hast.

 

2. Persönliche Daten

Zu den gängigen persönlichen Daten gehören neben Deinem vollständigen Namen auch die Anschrift, Telefonnummer, E-Mail, Geburtstag und Geburtsort. Einige Unternehmen wünschen sich zudem auch die Angabe Deines Familienstandes (ledig, verheiratete etc.).

 

3. Berufliche Laufbahn (inklusive Praktika)

Eine amerikanische – also antichronologische – Auflistung, bei der die aktuelle Position zuerst genannt wird, eignet sich am besten. So fallen die wichtigsten Angaben als erstes ins Auge. Gib auch die Schwerpunkte Deiner Tätigkeiten an, damit sich der Personaler unter den verschiedenen Stationen etwas vorstellen kann.

 

4. Ausbildung

Der schulische bzw. universitäre Werdegang wird ebenfalls vom jüngsten bis zum ältesten Zeitraum sortiert. Neben der Angabe des Studienfachs, ist auch die Spezialisierung Deiner ehemaligen Schule nicht uninteressant (z.B. wenn Du auf einem Wirtschaftsgymnasium warst, oder eine Oberstufe mit Profilschwerpunkt besucht hast).

 

5. Kenntnisse und Fähigkeiten

Hier ist Platz für Fremdsprachen und PC-Kenntnisse. Ergänze Deine Angaben auch mit einer Bewertung (bei den Sprachen z.B. Muttersprache, verhandlungssicher, fließend, gut, Grundkenntnisse etc.). Wenn Du spezielle Fortbildungen absolviert hast oder einen Führerschein besitzt, kannst Du dies hier ebenfalls aufführen.

 

6. Ort, Datum, Unterschrift

Wie bei Deinem Anschreiben, solltest Du die Richtigkeit und Aktualität Deines Lebenslaufs mit Deiner Unterschrift nebst Datum und Ort bestätigen.

 

Formalitäten

Für die Vita eignet sich eine tabellarische Form. Links die Zeitangaben, rechts die Fakten in Stichpunkten. Monatsangaben reichen als Zeitangabe (MM/JJJJ). Alles sollte zeitlich exakt eingeordnet und insbesondere lückenlos aneinandergereiht sein. Sonst könntest Du den Verdacht wecken, dass Du Stationen vertuschen möchtest.

 

Das könnte den Personaler noch interessieren

Zertifikate, Hobbies, ehrenamtliches Engagement oder Wehr- bzw. Ersatzdienst können beispielsweise ebenfalls im Lebenslauf aufgelistet werden. Außerdem beeindruckst Du den Personaler durch Angaben, die Deine Selbstständigkeit und Dein Interesse für den Beruf auch in Deiner Freizeit nachweisen. Hast Du eigenständig Kurse oder Weiterbildungen belegt?

 

Das ist im Lebenslauf tabu

Persönliche Kommentare zu einzelnen Punkten, Anrede eingangs oder Grußformel zum Schluss, Familieninformationen (beispielsweise welche Tätigkeiten die Eltern und Geschwister ausüben), religiöse und politische Ansichten, veraltetes Bewerbungsfoto, Stilbruch zwischen Anschreiben und Lebenslauf.

 

Letzter Tipp: Lügen haben kurze Beine

Sei immer ehrlich! Lügen im Lebenslauf können zur fristlosen Kündigung führen, auch nach der Probezeit. Fälschungen von Urkunden können zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Vermeide Lücken im Lebenslauf. Es ist keine Schande, wegen eines Studienwechsels ein halbes Jahr exmatrikuliert oder nach dem Abschluss mehrere Monate arbeitslos gewesen zu sein. Fülle diese Lücken mit einer ehrlichen Erklärung und zähle auf, wo Du Dich in dieser Zeit engagiert hast. Das Wichtigste ist, dass Du in dieser Zeit nicht untätig gewesen bist.

 

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