Die Masterarbeit enthält meist nur eine Einleitung. Wenn Du trotzdem ein Vorwort formulieren möchtest, erfährst Du hier, was alles hineingehört!
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Mut zum Vorspiel

In der Regel werden Masterarbeiten nicht veröffentlicht und Vorworte sind unüblich. Häufiger sind sie in Dissertationen oder anderen Publikationen zu finden. Nichtsdestotrotz kannst Du ein Vorwort natürlich auch in Deiner Masterarbeit verwenden und es Deiner Abschlussarbeit als einleitende Instanz zur Seite stellen.

 

Warum ein Vorwort?

Das Vorwort für Deine Masterarbeit unterscheidet sich von der Einleitung und ist Kür, nicht Pflicht. Es steht vor der Einleitung sowie dem Inhaltsverzeichnis und sollte sich auf ein bis zwei Seiten beschränken (max. 10% des Gesamttextes).

Ein Vorwort bietet Dir, im Gegensatz zur fachlichen Einleitung, Raum für Deinen persönlichen Zugang zum Thema, Deine Beweggründe und die Entstehungsbedingungen. Hier kannst Du Deinen Lesern erläutern, wie Du zum Thema Deiner Abschlussarbeit gekommen bist, was Dich zu genau dieser Wahl bewogen hat und auch, wer Dich beim Verfassen Deiner Masterarbeit unterstützt hat.

Wichtig ist, dass Du nicht auf den Inhalt Deines Masterarbeitstextes eingehst, sondern Dich auf Persönliches beschränkst. Nenne bspw. bewältigte oder auch unbewältigte Probleme, die äußeren Umstände Deiner wissenschaftlichen Arbeit und Angaben zu Deiner Person. Du kannst darauf eingehen, wie Du selbst Deine Abschlussarbeit siehst und an welchen Personenkreis sie sich Deiner Meinung nach richtet. In einem Vorwort ist auch Platz für Antworten auf die Frage, warum es wichtig und sinnvoll ist, sich mit dem von Dir gewählten Thema zu beschäftigen.

 

Was gibst Du von Dir preis?

Bevor Du Dein Vorwort für Deine Abschlussarbeit verfasst, solltest Du für Dich klären, warum es Dir wichtig ist, dass Deine Leser von persönlichen Aspekten bzw. Bestrebungen oder Anstößen erfahren. Auch solltest Du Dir Gedanken darüber machen, was jemand abseits des Fachlichen (Fachliches gehört in die Einleitung) vor dem Lesen Deiner Masterarbeit erfahren soll.

 

Wann schreibt es sich am besten?

Wie bei der Einleitung und dem Fazit lohnt es sich, das Vorwort nach der Fertigstellung Deiner Masterarbeit zu verfassen. Dann hast Du alle Überlegungen abgeschlossen, weißt über den Werdegang Deiner Abschlussarbeit Bescheid und kannst Deine Beweggründe besser und passender ausformulieren. Um nicht alles während des Arbeitsprozesses zu vergessen, lohnt es sich, Notizen zu machen und diese am Schluss wieder aufzugreifen.

Am Ende Deines Vorworts kannst Du die Leser bspw. um ihre persönliche Meinung zu Deiner Masterarbeit bitten – beachte aber, dass sie diese Frage dann während des Leseprozesses im Hinterkopf haben. Schließe mit Ort, Datum und Deinem Namen.

 

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