Schlafprobleme im Studium oder im Dissertationsprozess sind keine Seltenheit. Wie Du während dem Prüfungsstress damit umgehen kannst, erfährst Du hier:
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Träume süß im Prüfungsstress!

Schlafprobleme im Studium oder im Dissertationsprozess sind keine Seltenheit. Insbesondere in den Phasen von Bachelorarbeit und Masterarbeit oder vor Abgabe der Dissertation sind nächtliches Wachliegen, häufiges Aufwachen oder sogar Albträume unangenehme Begleiterscheinungen des physischen und psychischen Stress, dem Studierende und Promovierende in dieser Zeit ausgesetzt sind. Dabei wäre ein erholsamer Schlaf gerade in dieser Zeit äußerst wichtig, denn im Schlaf wird das am Tag Gelernte verarbeitet. Wer ausreichend viel Schlaf bekommt, der ist außerdem konzentrierter, seelisch ausgeglichener und körperlich fitter als seine übernächtigten Kommilitonen.

Das Wissen um die Wichtigkeit von genügend und ruhigem Schlaf hilft in der konkreten Situation allerdings herzlich wenig – im Gegenteil, je mehr Gedanken der Notwendigkeit des Einschlafens gelten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau dies nicht passiert.

Damit Du der Herausforderung Deiner Abschlussarbeit gut ausgeruht gegenübertreten kannst, haben wir Dir die effektivsten Tipps für einen erholsamen Schlaf zusammengestellt.

 

1. Weg mit den Störfaktoren

Fluglärm, die Glocken der nahegelegenen Kirche, die Straßenlaterne vor dem lichtdurchlässigen Rollo oder knarrende Dielen, wenn der Mitbewohner vom Feiern nach Hause kommt – all das können Faktoren sein, die den Prozess den Einschlafens negativ beeinflussen, ohne, dass wir sie bewusst als störend wahrnehmen. Das Verwenden von Ohrstöpseln und einer Schlafmaske könnte für Dich daher eine echte Offenbarung sein, auch, wenn Du Dich zuerst an das Gefühl gewöhnen musst. Unser Tipp: Nutze Ohrstöpsel aus Silikon, diese passen sich jedem Ohr individuell an, schirmen Geräusche äußerst effektiv ab und sind abwaschbar. Bei den Schlafmasken empfehlen sich Modelle, bei denen eine integrierte Kühlmaske direkt im Lieferumfang enthalten ist. Dies ist besonders für diejenigen hilfreich, die während der heißen Sommermonate über ihrer Bachelorarbeit oder Masterarbeit schwitzen.

 

2. Youtube als Einschlafhilfe nutzen

Für viele Menschen sind ganz bestimmte Geräuschkulissen mit dem Gefühl von Entspanunng verbunden. Es lohnt sich daher, einmal zu überlegen, bei welchen Geräuschen Du dich besonders wohl fühlst – das kann zum Beispiel das Plätschern von Wasser, das Rattern eines Zuges, das Singen von Vögeln oder das Donnern und Stürmen während eines Gewitters sein. Wir empfehlen Dir für den Einstieg die Videos von Brad McBride!

 

3. Den eigenen Schlafrhythmus einhalten

Wenn Du unter Ein- und Durchschlafproblemen leidest, solltest Du Dir unbedingt angewöhnen, zumindest ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Auch am Wochenende solltest Du davon nicht allzu oft und nicht allzu sehr abweichen. Lass Dich dabei nicht zu sehr von Uhrzeiten stressen – es gibt viele Menschen, die abends und nachts besser lernen können. Wenn Du die Möglichkeit dazu hast, Deinen Alltag an Deinen Biorhythmus anzupassen, dann tu das ruhig! Außerdem gilt: Kein Mittagsschlaf! Wenn Du unter stressbedingten Schlafproblemen leidest, wirst Du es vermutlich kennen: Während Du in der Nacht vor lauter Gedankenkarussel kein Auge zumachst, könntest Du tagsüber dauernd mit dem Kopf auf dem Schreibtisch oder mitten in der Bibliothek einfach einschlafen. Gibst Du diesem Drang allerdings nach, kannst Du am Abend wieder nicht schlafen.

 

4. Die Bewegung nicht vernachlässigen

Wer sich in den letzten Zügen der Abschlussarbeit befindet, tendiert dazu, jede Minute, die nicht in den Schreib- oder Optimalisierungsprozess gesteckt wird, als Zeitverschwendung zu betrachten. Dennoch ist es gerade in jetzt sehr wichtig, dass Du Dich regelmäßig bewegst, damit nicht nur Dein Kopf, sondern auch Dein Körper müde wird. Dabei musst Du keine sportlichen Höchleistungen vollbringen, aber es kann schon sehr helfen, zweimal am Tag eine kurze Runde spazieren zu gehen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, Deine Gedanken zu entknoten. Allerdings solltest Du darauf achten, körperliche Anstrengung auf den Nachmittag oder den frühen Abend zu schieben, denn Bewegung kurz vor dem Zubettgehen wirkt sich eher kontraproduktiv auf das Einschlafen aus, da der Kreislauf wieder angeregt wird.

 

5. Eigene Rituale einführen – schon vor dem Prüfungsstress

Rituale bringen als wiederkehrendes Element Struktur und damit Ruhe in Deinen Alltag. Du könntest beispielsweise jeden Abend noch eine halbe Stunde lesen, einen guten Tee trinken oder schonmal das Frühstück vorbereiten – dann fällt auch das Aufstehen gleich viel leichter.

Diese Tipps sind dazu gedacht, temporäre Schlafprobleme, beispielsweise während Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit, in den Griff zu bekommen. Bitte verstehe sie nicht als medizinische Beratung – wenn Du unter dauerhaften Schlafproblemen leidest oder durch den Schlafmangel bedingte phyische oder psychische Probleme hast, solltest Du einen Arzt aufsuchen!

 

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