Resilienz fördern
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Persönlichkeitsentwicklung: Resilienz fördern

Resilienz ist ein wichtiges Thema, wenn es um die eigene Persönlichkeitsentwicklung geht. Der Begriff bedeutet so viel wie „psychische Widerstandsfähigkeit“. Eine gute psychische Widerstandfähigkeit kann man sich wie einen Schwamm vorstellen, der nach Druck wieder in seine ursprüngliche Form zurückspringt. Resiliente Menschen bewältigen Stress, Druck, Frust und Rückschläge besser.

 

Was ist Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „abprallen“ oder „zurückspringen“. Es ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sich so persönlich weiterzuentwickeln. Doch wie kann man die eigene Resilienz fördern?

 

Resilienzfaktoren

Deine Resilienz fördern kannst Du, indem Du sieben wichtige Faktoren beachtest und diese in Dein Leben integrierst. Achte auf Deine Emotionen, Deine Impulse und Deine Empathie gegenüber Mitmenschen. Analysiere Probleme strategisch und bleibe optimistisch, wenn Du Deine Ziele verfolgst.

 

1. Emotionssteuerung

Emotionssteuerung ist die Fähigkeit, Herr über seine Gefühle zu sein. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Dennoch gibt es einige Tipps, wie man seine Emotionen besser steuern kann: So solltest Du bei Ärger und Frust Deinen gedanklichen Fokus auf positive Dinge setzen. Bist Du beispielsweise gestresst, denke an Dinge, die Dich normalerweise entspannen. Lächeln, obwohl Dir eigentlich nicht danach ist, ist eine ebenso hilfreiche Methode, die den Gemütszustand deutlich verbessern kann.

 

2. Impulskontrolle

Impulskontrolle bezeichnet die Fähigkeit, nicht gleich dem ersten Impuls nachzugeben, den man empfindet. Tief einatmen und sich vorstellen, was man einem Freund raten würde, kann helfen, negativen Impulsen zu widerstehen. Ein Zitat von Henry Ford verdeutlicht, dass es sich lohnt, nicht gleich aufzugeben:

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

 

3. Kausalanalyse

Eine Kausalanalyse führst Du durch, wenn Du ein Problem sowohl zeitlich als auch inhaltlich reflektierst und somit analysierst. Eine gute Problemanalyse hilft Dir, nicht die gleichen Fehler zu wiederholen und Dich weiterzuentwickeln. Aus Fehlern lernt man schließlich – aber nur, wenn man sie richtig erkennt.

 

4. Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, sich in die Gefühlswelt anderer hineinzuversetzen. Wenn Du mit anderen mitfühlen kannst und Verständnis hast, zeigt Dir das auch, dass Du mit Deinen Problemen nicht allein bist. Empathie kann Deine Beziehungen und Freundschaften verstärken, was sich positiv auf Deine Resilienz auswirkt.

 

5. Realistischer Optimismus

Optimismus meint die Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden können und werden. Realistisch heißt in diesem Zusammenhang vor allem: Schätze die Realität richtig ein und sei nicht zu optimistisch, denn das kann zu Fehlentscheidungen und zu hoher Risikobereitschaft führen. Resiliente Menschen können auch in schwierigen Zeiten eine Sinnhaftigkeit empfinden, die ihnen den Antrieb gibt, weiterzumachen.

 

6. Selbstwirksamkeitsüberzeugung

Selbstwirksamkeitsüberzeugung bezeichnet die Erwartungshaltung einer Person, souverän und erfolgreich handeln zu können. Wer also davon überzeugt ist, sein Leben selbst in der Hand zu haben, kann auch besser mit schwierigen Situationen umgehen. Vermeide vor allem negative, selbsterfüllende Prophezeiungen à la „Ich kann nichts an meiner Situation ändern.“

 

7. Zielorientierung

Der Faktor Zielorientierung beschreibt, wie gern man sich Ziele setzt und diese erreicht. Finde heraus, was Du gern erreichen würdest, und versinnbildliche Dir den Weg, der Dich zum Ziel führt. Habe Spaß an neuen Herausforderungen und veranschauliche Dir das Glück und den Erfolg, wenn Du diese überwindest.

 

Weitere Anregungen, wie Du mit Stress besser umgehen kannst, findest Du z.B. in unseren Tipps zur Vermeidung von Burnout und für einen besseren Schlaf im Prüfungsstress.

 

 

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