Du willst für den Master ins Ausland. Doch wie ist das mit der Finanzierung, in welchem Land studiert es sich gut und was zur Hölle sind Toefl und Gmat?
Academic Life, Master

Den Master im Ausland absolvieren?

In erster Linie steht beim Auslandsstudium der Aspekt, dass man Erfahrungen sammeln und seine Persönlichkeit weiterentwickeln kann, im Vordergrund. Viele potenzielle Arbeitgeber legen heutzutage besonderen Wert auf Flexibilität, Teamfähigkeit und Offenheit und sehen genau diese Eigenschaften bei Bewerbern, die eine Zeit lang im Ausland studiert haben – ganz zu schweigen von den Sprachkenntnissen, die man während seines Aufenthalts wie von alleine erlangt.

Diese Vorteile bietet Dir auch ein Auslandssemester während Deines Masters, jedoch kannst Du hierbei die Kultur sowie die Sprache des Landes nicht so intensiv kennenlernen wie bei einem vollständigen Masterstudium im Ausland. Der organisatorische Aufwand eines kompletten Masterstudiums im Ausland ist um einiges höher als ein Auslandssemester, kann sich aber sowohl karrieretechnisch als auch für die Persönlichkeitsbildung lohnen.

 

Welches Land passt zu mir?

Zu allererst solltest Du überlegen, welche Fremdsprachenkenntnisse Du besitzt. Wenn Du nur Englisch kannst, sieh dich nach Programmen in Großbritannien, Schottland, Irland oder den USA sowie Kanada um. In anderen Ländern solltest Du darauf achten, dass die Veranstaltungen auf Englisch stattfinden. Beispielsweise gibt es Eliteschulen in Frankreich, in denen die Unterrichtssprache Englisch ist. So kannst Du Deine Englischkenntnisse vertiefen und Dir in Deinem Privatleben mit Französisch weitere Fremdsprachenkenntnisse aneignen. Ansonsten kannst Du Dir sicher sein, dass alle Länder über Besonderheiten verfügen und Dein Auslandsaufenthalt zu einem Highlight in Deinem Leben wird. Eine gute Übersicht über verfügbare Programme liefert Dir das Masterportal.

Wenn Du Dir dennoch unsicher sein solltest, welches Programm zu Dir passt, oder Du den Einstieg auf Grund der Fülle an Angeboten nicht schaffst, empfehlen wir Dir, Dich mit Deinen Professoren auszutauschen. Sie sind über ein Netzwerk miteinander verbunden und haben meist schon viele Universitäten kennengelernt. Die meisten Universitäten oder Hochschulen verfügen zudem über einen Pool an Kooperationspartnern im In- und Ausland. Vielleicht ist dort etwas für Dich dabei?

 

Worauf muss ich achten?

Wie auch inländische Universitäten verfügen die Masterprogramme im Ausland über bestimmte Aufnahmebedingungen. Wenn Du an eine „Eliteuni“ möchtest, wird es oft nicht ausreichen, dass Du sehr gute Noten vorweisen kannst. Du musst einen hohen Score beim Toefl-Test erreichen und überdurchschnittlich gut beim Gmat abschneiden, um eines der begehrten Bewerbungsgespräche zu erhalten. Wenn Du diese Voraussetzungen nicht erfüllen kannst, musst Du Dir aber keine allzu trübselige Gedanken machen. Es gibt viele gute Universitäten im Ausland, die keine exorbitant hohen Anforderungen an ihre potenziellen Studierenden stellen. Achte auch darauf, dass Du an eine Uni oder Hochschule gehst, von der Du Dir bei Deiner Rückkehr ein paar Credit-Points mitbringen oder andere Leistungen anerkennen lassen kannst – so geht’s.

 

Toefl/Gmat – Was ist das?

Der Toefl-Test ist ein Sprachtest, der Deine Fremdsprachenkenntnisse in den Bereichen Reading, Listening, Speaking und Writing prüft, eine genaue Unterteilung findest Du hier.

Der Gmat ist um einiges anspruchsvoller, da er Fremdsprachenkenntnisse und kognitive Fähigkeiten verbindet. Der Test ist komplett auf Englisch und fordert sowohl Deine sprachlichen Fähigkeiten, indem Du z.B. ein Essay schreiben musst, als auch Dein analytisches Denken, beispielsweise bei mathematischen Aufgaben. Hier findest Du eine genaue Beschreibung.

 

Was kostet der Master im Ausland und wie lässt er sich finanzieren?

Wenn Du Deinen Master im Ausland absolvieren möchtest, musst Du Dir frühzeitig Gedanken über die Finanzierung machen. Die Höhe der Studiengebühren unterscheidet sich von Land zu Land. In skandinavischen Ländern wie Schweden gibt eine keine Studiengebühren, ebenso in Österreich. In Großbritannien und in den USA ist das Studieren für deutsche Studierende jedoch sehr kostenintensiv. Außerdem musst Du daran denken, dass zu den Studiengebühren noch Lebenshaltungskosten hinzukommen, die nicht zu unterschätzen sind. Mittlerweile gibt es aber unzählige Programme, die Dir die Finanzierung erleichtern. Eventuell lohnt es sich auch einen Kredit aufzunehmen, da Du durch einen Auslandsmaster attraktiver für den Arbeitsmarkt wirst, Dein zukünftiges Gehalt vermutlich höher ausfallen wird und somit die Kosten überkompensiert werden. Das solltest Du jedoch für Dich und ggf. im Gespräch mit Beratern und/ oder Eltern ausmachen. In manchen Fällen kommt auch ein Stipendium in Frage. Erkundige Dich dafür am besten an Deiner Universität oder Hochschule im Studienbüro bzw. Auslandsreferat.

 

Wir wünschen Dir viele Erfahrungen!

 

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