Doktorand/in (Aquatische Biogeochemie) zum Thema: “Eintrag und Wirkung von Eisen aus Bergbauregionen: Ausbreitungsmechanismen und biogeochemische Signaturbildung“

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Abteilung Chemische Analytik und Biogeochemie sucht zum 1.11.2017 eine/einen Doktorand/in (Aquatische Biogeochemie) zum Thema: “Eintrag und Wirkung von Eisen aus Bergbauregionen: Ausbreitungsmechanismen und biogeochemische Signaturbildung“.

Die Doktorarbeit findet im Rahmen einer Research Graduate School (GRS) „Signaturen stark gestör­ter Landschaften“ statt. In dem interdisziplinären Netzwerk, an dem außer der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) auch das Helmholtz Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) beteiligt sind, sollen am Beispiel der Niederlausitzer Bergbaufolgelandschaft charakteristische Störungssignaturen sowohl terrestrischer als auch aquatischer Teilsysteme identifiziert und die Wirkung gestörter Landschaften auf benachbarte Systeme erfasst werden. Damit sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung verbessert werden.

Auf der Basis der geochemischen Charakterisierung von Sedimenten und Schwebstoffen im Übergangsbereich von gestörten zu ungestörten Landschaften und mit Hilfe von Experimenten im Labormaßstab soll in dem Teilvorhaben erforscht werden, wie sich die Entkopplung von Eisen und Schwefel auf den Kohlenstoff- und Phosphorhaushalt von Gewässern im Einflussbereich von Bergbauregionen auswirkt. Neben der Erfassung räumlicher Muster sollen auch sedimentstratigraphische Untersuchungen genutzt werden, um diese im Kontext historischer Veränderungen zu interpretieren.



Weitere Informationen

Unternehmen
Leibniz-Gemeinschaft
Bereich/Abteilung
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Berlin
Abschlussart
Dissertation
Ansprechpartner/in
Weitere Informationen erteilen Dr. Michael Hupfer, Programmbereichssprecher am IGB (hupfer(at)igb-berlin.de); Tel. +49 30 64181605) und Dr. Björn Grüneberg, BTU Cottbus, Lehrstuhl Gewässerschutz (Bjoern.Grueneberg(at)b-tu.de), Tel. +49 33631 8943.
Branche
Forschung und Entwicklung
Anforderungen
Wir suchen eine/einen kreative/n Forscher/in, der/die Freude am Arbeiten in einem interdisziplinären wissenschaftlichem Team hat, das terrestrische und aquatische Fragestellungen verbindet. Der/Die Doktorand/in wird vor allem geochemische Analysemethoden einsetzen und das Reaktionsverhalten von Eisen in Gewässern entlang von Gradienten erfassen. Voraussetzungen sind ein Masterabschluss in den Fachbereichen Geologie, Limnologie, Chemie, Umweltwissenschaften oder verwandter Disziplinen. Erfahrungen in Geochemie, chemischer Analytik und auf dem Gebiet der Limnologie sind von großem Vorteil. Gute englische Sprachkenntnisse und Teamfähigkeit sind wünschenswert. Neben der Betreuung der wissenschaftlichen Arbeit erhält der/die Doktorand/-in eine zusätzliche Ausbildung im Rahmen des Doktorandenprogramms des IGB (http://www.igb-berlin.de/doktorandenausbildung) und innerhalb der GRS.
Zusatzinformationen
Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist das größte deutsche Zentrum für ökosystemare Forschung an Binnengewässern (www.igb-berlin.de). Es ist ein Institut des Forschungsverbundes Berlin e.V. (www.fv-berlin.de), der Träger von acht außeruniversitären naturwissenschaftlichen Forschungsinstituten in Berlin ist und von der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinschaft der Länder finanziert wird. Die Forschungsinstitute sind Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft (www.leibniz-gemeinschaft.de)
Leistungen
Finanzielle Unterstützung

› Die Stelle wird nach TVöD Bund (75 %) vergütet und ist auf drei Jahre befristet.




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