BAföG und Nebenjob



  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wichtige Informationen über mich:
    23 Jahre
    Keine Kinder
    Ledig
    Wohne bei meinen Eltern auch während des Studiums

    Ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung und weiß nicht was ich machen soll. Zum Wintersemester 18/19 fängt mein Studium an (01.10.18).

    Am 01.02.2018 habe ich meine Ausbildung als Bauzeichner abgeschlossen. Seid dem 01.02.2018 arbeite ich nun als Bauzeichner weiterhin in dem gleichen Büro.

    Mein Chef gibt mir die Möglichkeit, weiterhin in diesem Büro tätig zu sein. Er möchte gerne, das ich für mehr als 450€ tätig bin (12.5€ / Std maximal 20h in der Woche)

    Jetzt bleibt mir die Frage was ich machen soll. WENN ich Zusage verdiene ich mehr als 5400€ und bekomme somit weniger/gar kein BAföG und evtl. sogar Kein Kindergeld.

    Mein Vater der eine Tätigkeit ausführt, hat nicht das Geld um mich finanziell zu unterstützen (weniger als 2000€ Brutto), somit hätte ich gute Chance, um mein Kindergeld zu bekommen. WENN ich jedoch mehr als 450€ verdiene, bekomme ich wahrscheinlich kein Kindergeld.

    Jetzt bleibt mir die Frage was ich machen soll..?
    Für mehr als 450€ Arbeiten oder anderen Job suchen, wo ich maximal 450€ verdiene. Bei einem andern Jon wird es das Problem geben, das ich wahrscheinlich weniger als 12.5€/Std verdienen werde, somit muss ich mehrere Stunden arbeiten.

    Am liebsten wäre es mir, wenn ich:
    450€ BAföG erhalte
    Mehr als 450€ verdienen darf
    Und evtl. Sogar Kindergeld

    Das wird aber wahrscheinlich nicht funktionieren.

    Ich hoffe jemand hat evtl Tipps für mich oder kann mir einen guten Rat geben. BITTE MIT BEGRÜNDUNG



  • Hallo,

    wie kommst Du auf 450 Euro Bafög? Hat das der Bafög-Rechner ausgespuckt?



  • Hallo Dilo,

    hier ist Tim vom Team Thesius. Bist Du nicht ein Kandidat für die elternunabhängige Förderung? Ich zitiere:

    § 11 Abs. 3 BAföG enthält Ausnahmen von der elternabhängigen Förderung. Einkommen der Eltern bleibt außer Betracht, wenn Auszubildende

        ein Abendgymnasium oder Kolleg besuchen,
        bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet haben,
        bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Vollendung des 18. Lebensjahres fünf Jahre erwerbstätig waren oder
        bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Abschluss einer vorhergehenden, zumindest dreijährigen berufsqualifizierenden Ausbildung drei Jahre oder im Fall einer kürzeren Ausbildung entsprechend länger erwerbstätig waren.
    

    Nummer 3 und 4 gelten nur, wenn die Auszubildenden in den Jahren ihrer Erwerbstätigkeit in der Lage gewesen sind, sich aus deren Ertrag selbst zu unterhalten.

    Quelle: https://www.bafög.de/de/elternunabhaengige-foerderung-196.php

    Liebe Grüße!



  • Hallo dilo,

    ich muss ehrlich sagen, ioch vertsehe dein Problem nicht so ganz..
    Wie du schon richtig gesagt hast, darfst du mit Bafög definitiv nicht mehr als 450 € im Monat verdienen - wenn du mehr verdienst, wird das dann von der Förderung abgezogen. Deine Wunschvorstellung, mehr asls 450 € zu verdienen und trotzdem Bafög und Kindergeld zu bekommen, wird definitiv nicht funktionieren.

    Du musst dich einfach entscheiden - willst du während des Studiums weiter als Bauzeichner tätig sein und dein Studium hauptsächlich damit finanzieren oder möchtest du nicht arbeiten und dich adnn von bafög finanzieren? Traust du dir zu, das Studium zu schaffen, auch wenn du bis zu 20 Stunden pro Woche arbeitest? Den Stress- und Zeitfaktor darf man auch nicht unterschätzen!

    Wenn dich das Büro als Werkstudent eintsellt, besteht auch die Möglichkeit, dass du in den Semesterferien Vollzeit arbeitest und damit dann auch einen "Puffer" für die Monate der Vorlesungszeit ansparst/erarbeitest. Zumindest, wenn dein Arbeitgeber dem zustimmt!



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