Danksagung in der Dissertation – ja, nein, vielleicht?



  • Hallo!
    Ich wollte mal rumfragen, wie ihr so über die Danksagung in der Diss denkt? Es soll ja üblich sein… Gehört es zum guten Ton, den Betreuer zu erwähnen – selbst wenn dessen Unterstützung eigentlich voll be…scheiden war? Oder findet ihr, dass es eher Geschleime ist? Wäre es zu kitschig auch die Eltern zu erwähnen? Würde mich über ein paar Meinungen freuen.



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  • Ich persönlich finde solche Danksagungen irgendwie überzogen und entbehrlich. Ich hätte auch Sorge, dass es der Betreuer irgendwie falsch/schleimerisch verstehen könnte… Außerdem ist es ja auch sein Job!



  • Hi! Ich habe meine Danksagungen kurz und knackig mit ins Vorwort gepackt ;-) Da es sich ohnehin nicht auf die Note auswirkt, musst du auch nur denjenigen Personen danken, denen du wirklich danken möchtest.



  • Ich habe bisher keine Dissertation ohne Danksagung gelesen. Ich finde schon, dass sie mit reingehört. Sofern du von Firmen unterstützt wurdest, würde ich sie auf jeden Fall in der Danksagung erwähnen. Soetwas hat auch etwas mit kollegialem Verhalten zu tun. Ob man nun auch Eltern, Lebenspartner und Freunde erwähnt, bleibt einem selbst überlassen.



  • Danksagungen lese ich persönlich eigentlich immer sehr gerne und als aller erstes durch ;)



  • Gehört auf jeden Fall rein!



  • Vielen Dank für eure Meinungen! Ich habe meine Danksagungen jetzt eher knapp gehalten und auch den Betreuer kurz erwähnt. Meinen Eltern und Freunden werde ich einfach persönlich Danken ;)



  • Es gibt ja schon Studierende, die eine Danksagung in ihre Bachelorarbeit schreiben. Während ich davon immer abrate, finde ich eine kurze Danksagung in der Doktorarbeit eigentlich fast schon Pflicht. Finde gut, wie du es gemacht hast.



  • Ich würde die Danksagung in der Doktorarbeit wie scrappy als Pflicht bezeichnen! Finde zwar nicht, dass man den Eltern und dem Hund und der besten Freundin Danke sagen muss oder sollte, aber auf jeden Fall der Doktromutter/ dem Doktorvater und den Freunden, die Korrektur gelesen haben! Das gehört sich meiner Meinung nach einfach. Schließlich steckt sowohl in der Betreuung als auch in der Korrektur viel Arbeit drin. Danke sagen ist das Mindeste. Außerdem ist die Danksagung der Dissertation immer was persönliches... da sollte man auch die richtigen Worte finden, es kurz und knapp halten und wirklich denen danken die es verdient haben und mit der Doktorarbeit in Verbindung stehen. Vielleicht höchstens noch der Ehefrau oder dem Ehemann danken, wenn sie einen tatkräftig während des Schreibprozesses unterstützt haben. Ich hab' in meiner Bib immer mal wieder Dissertationen gelesen, deren Danksagungen mich zum grinsen gebracht haben. Aber nicht im guten Sinne! Eher awkward!


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