Ein ausgeklügeltes Zeitmanagement ist während der Abschlussarbeit wichtig. Analysiere Deine Zeit für die optimale Kombinierung von Uni und Unternehmen!
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Gutes Zeitmanagement: So gelingt’s

Gutes Zeitmanagement ist insbesondere dann wichtig, wenn Du Deine Abschlussarbeit schon parallel zum eigentlichen Studium anfangen möchtest. Dann müssen nämlich Stundenplan und Arbeitszeiten aufeinander abgestimmt werden. Auch nachdem Du alle erforderlichen Kurse absolviert hast, wirst Du für eine externe Bachelor, Master- oder Doktorarbeit zwischen Universität, Bibliothek und Unternehmen pendeln müssen.

 

Zeitmanagement: Wieviel Zeit hast Du wirklich?

Während der Zeitrahmen bei einer Bachelorarbeit meist bei sechs bis acht Wochen liegt, hast Du bei einer Masterarbeit meist etwas mehr Zeit, dies kann bis zu einem halben Jahr sein. Eine Doktorarbeit schließlich lässt sich mit dem Doktorvater, der Universität und dem Unternehmen individuell aushandeln.

Viele Unternehmen bieten neben Doktorarbeiten auch Master- und Bachelorarbeiten an. Allerdings kommt es oft bei den zeitlichen Vorgaben seitens der Universitäten zu Konflikten. Die Zeitfenster zu Bearbeitung des gestellten Themas sind für Unternehmen oft zu kurz. Du musst bei allen zeitlichen Aushandlungen darauf achten, dass Abschlussarbeiten immer auch mit gewissen Kriterien belegte, universitäre Prüfungsleistungen sind. Wenn die Abschlussarbeit als Prüfungsleistung anerkannt werden soll, müssen die im Landeshochschulgesetz und in den Studien- und Prüfungsordnungen der Universität vorgesehenen Anforderungen an eine Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit unbedingt eingehalten werden. Darunter fällt u.a. der bereits erwähnte Bearbeitungszeitraum.

 

Der Arbeitsrhythmus

An Universität und in Unternehmen herrschen jeweils andere Arbeitsrhythmen. Als Studierender musst Du beide miteinander vereinen können und auch bereit sein, viel Zeit aufzubringen. Oftmals fallen in einem Unternehmen neben der eigentlichen Arbeit für das Abschlussvorhaben auch andere Aufgaben an. Zudem musst Du mit einer neuen Umgebung, neuen Kollegen und meist auch einer anderen Arbeitsmoral zurechtkommen und Dich wie nebenbei um Deine Abschlussarbeit kümmern. Wünschenswert ist es natürlich, dass Deine Abschlussarbeit im Mittelpunkt steht, dies ist jedoch nicht immer gewährleistet.

 

Die Einarbeitung

Es gilt zu beachten, dass Du zunächst in das Unternehmen eingearbeitet werden musst, bevor Du das eigentliche Forschungsvorhaben beginnen kannst. Denn auch der Praxisbezug sollte für Dich als  Studierender nicht verloren gehen. Dies ist innerhalb von 6-12 Wochen (dem Zeitfenster, welchem den meisten Bachelor- und Masterabsolventen zur Verfügung steht) kaum zu bewerkstelligen.

 

Absprache ist alles

Am besten, Du besprichst Deinen Zeit- und Ressourcenplan im Rahmen von Deinem Zeitmanagement sowohl mit Deinem Ansprechpartner im Unternehmen, als auch mit Deinem Dich an der Universität betreuenden Dozenten. Es lohnt sich auch, über die realistische Machbarkeit zu sprechen und sich verschiedene Meinungen einzuholen. Wichtig ist, sich die Frage zu stellen: Was bringt mir und meinem Karrierevorhaben eine externe Abschlussarbeit? Und: Bin ich bereit, diesen Mehraufwand bereitwillig in Kauf zu nehmen, ist es für mich realisierbar?

 

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