Egal ob angehender Mathematiker, Germanist oder Biologe: Mit diesen 5 Tricks und Tipps bringst Du wieder Schwung in den Schreibprozess der Abschlussarbeit!
Thesis, Tips, Tricks & Tools

Speed für Deine Abschlussarbeit – 5 Tricks und Tipps

1) You’re the Driver!

Du bist für Deine Abschlussarbeit verantwortlich, nicht Dein Betreuer – egal, ob beim Bachelor, Master oder bei der Dissertation. Natürlich ist eher der betreuende Dozent der Experte auf dem behandelten Gebiet und Du kannst sicher viel von ihm lernen. Das eigentliche Ziel des Universitätsabschlusses ist es aber, Dich zu lehren, wie Du ein unabhängiger und eigenständiger Forscher und Wissenschaftler wirst. Und hierfür ist Eigenverantwortlichkeit ein ganz entscheidender Punkt.
Du selbst musst Dein Projektmanager sein und entscheiden, in welche Richtung es mit Deiner Abschlussarbeit gehen soll. Im Moment der Thesis-Formulierung weißt Du womöglich sogar mehr über das Thema als Dein Betreuer – nutze das aus und überzeuge ihn von Deinen Ideen!
Eine Abschlussarbeit muss immer mit der Prüfungsordnung konform sein, bestimmte Kriterien erfüllen und ein gewisses Anforderungsniveau an Dich stellen. Um das zu gewährleisten, sprich Dich genau mit Deinem Prof ab, denn auf diesem Gebiet hat meist er die Nase vorn.

 

2) Multitasking sucks!

Multitasking ist ja schön und gut, kann aber z.B. auch zu einer schlechten Schreibe und fehlgeschlagenen weil schlampig ausgeführten Experimenten oder Umfragen führen. Außerdem ist es ungemein erschöpfend. Richtig konzentrieren kannst Du Dich nur auf eine Sache. Wenn Du mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen willst, ist Dein Gehirn mit dem Hin- und Herschalten zwischen den beiden Aufgaben beschäftigt und Du wirst wahrscheinlich nicht in der Lage sein, auch nur eine komplett und gut zu erledigen.
Morgens hast Du noch 100% Kontrolle über Deine Zeit und Energie. Wenn Du es schlau anstellst, kannst Du Deine Zeit strategisch so gut verwalten, dass Du Deine Energie auf die Aufgaben lenken und konkrete Fortschritte bei Deiner Abschlussarbeit verbuchen kannst.

 

3) Every Click counts!

Wir hatten’s ja schon öfter davon, wie Du Deine Zeit effektiv nutzen, Deine Konzentration auf die Arbeit fokussieren und sie Step-by-step strukturieren kannst. Wenn Du Dich an diese Zeitoptimierungsstrategien hältst, ist jede Minute am PC für Dein Werk fruchtbar und bedeutet Fortschritt. Plane genau, was Du wann machst. Setze Dir selbst Fristen. Erstelle ein Ranking: Das Wichtigste zuerst, „Verschönerungen“ zum Schluss.

 

4) Reinvent the Wheel? Crab!

Am Anfang weiß man meist gar nicht, wie die Abschlussarbeit mal aussehen soll. Sich das auszumalen, zu planen, zu verwerfen und wieder von vorne anzufangen ist ein sehr effektiver Zeitkiller. Kommen dann noch Mutmaßungen und Vermutungen hinzu, was der Prüfungsausschuss oder der betreuende Prof von einem EVENTUELL erwarten könnte – na gute Nacht.
Nutze die Anfangszeit lieber für Nachforschungen:

  • Wie sind andere Studierende vor Dir mit ähnlichen Themen und Fachbereichen umgegangen?
  • Welchen Umfang haben schon vorhandene Arbeiten, welche Richtlinien gelten für Dich?
  • Wie sind verwandte Themenbehandlungen strukturiert, ist dies für Deine Arbeit auch sinnig?
  • Was KONKRET erwartet Dein Professor von Dir?

Erstelle Dir so Deinen eigenen Fahrplan aus schon Dagewesenem. Das spart Zeit und Nerven. Und Du musst nicht jedes kleinste Detail mit Deinem Betreuer besprechen, sondern kannst ihm schon Ideen vorlegen und anhand dieser diskutieren.

 

5) Give Breaks a Chance

Das klingt zunächst eher kontraintuitiv und -produktiv. Oft kommen die wirklich interessanten Ideen jedoch, wenn Du gerade nicht an Deinem Schreibtisch sitzt. Pausen sind auch gut, um die Motivation wieder anzukurbeln, neue Energie zu sammeln und Gedankenknoten zu lösen.
Am besten sind mehrere kleine und mindestens eine große Pause (ungefähr in der Hälfte Deines Tages). Nimm Dir Zeit für Dein Essen, gehe zum Sport, triff Freunde und tausche Dich aus.
Bewegung dient gleich mehreren Zwecken: Sie löst Verkrampfungen vom Sitzen im Rücken und bietet Deinem Hirn Erholung. Wenn Du anschließend an Deinen Schreibtisch zurückkehrst, fühlst Du Dich mit Sicherheit ausgeruht und bist in der Lage, wieder stärker fokussiert zu arbeiten.

 

Vermeiden solltest Du unbedingt eines: Klebe nicht am Stuhl fest, bis Deine Abschlussarbeit fertig ist! Das bringt nix. Es macht nur schlechte Laune.

 

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