Den Fragebogen passend gestalten
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Der Fragebogen – so gelingt die Gestaltung

Ein wesentlicher Faktor, der über Erfolg und Niederlage von Deinem Fragebogen für die Umfrage entscheiden kann, ist die passende Gestaltung. Ist er zu lang, liest ihn keiner. Ist er zu bunt, lenkt die Farbe ab. Und steht er alleine, kapiert keiner, worum es eigentlich geht. Deshalb solltest Du auf folgende Punkte achten:

 

Auf die Länge kommt es an

Bei der Länge des Fragebogens gilt das Credo: „So lang wie nötig und so kurz wie möglich.“ Eine Überforderung der Befragten durch textlastige Passagen oder eine übermäßige Anzahl an Fragen ist mehr als kontraproduktiv. Du solltest zudem stets die Konzentrationsdauer Deiner Zielgruppe überprüfen und beachten – hier gilt die Faustregel: Je interessanter das Thema für die Zielgruppe ist, desto länger darf der Fragebogen sein.

 

Die Grafik wird oft unterschätzt

Keine Blumenranken, Herzchen oder zig verschiedene Schriftarten! Kurz: Der Fragebogen sollte ansprechend, übersichtlich (für Befragte und Interviewer), lesbar und im Falle einer schriftlichen oder online durchgeführten Befragung möglichst mit passenden (!) Fotos, Bildern und Grafiken ergänzt werden.

 

Das Begleitschreiben stellt den Fragebogen vor

Soll die Umfrage per Post oder Mail versendet werden, lohnt sich ein Begleitschreiben.

Darin sollte Folgendes enthalten sein:

 

1. Verantwortlicher für die Befragung (Name, Adresse und Telefonnummer)

2. Eine gut recherchierte Anrede des Befragten

3. Erläuterung, warum die Untersuchung durchgeführt wird und was der Verwendungszweck ist

4. Antwortappell (schließlich möchtest Du Daten erheben)

5. Frist zur Beantwortung (Rücklauftermin)

6. Eine erläuternde Anleitung zum Ausfüllen des Fragebogens

7. Zusicherung der Anonymität

8. Angabe der Ausfülldauer

9. Vorausgeschickter Dank für die Mitarbeit

 

Insbesondere die unter 7. und 8. aufgeführten Punkte können sich positiv auf die Motivation zur Beteiligung auswirken.

 

Die Struktur ist die halbe Miete

Du kennst es wahrscheinlich schon von Aufsätzen, Hausarbeiten und Co.: Eine ordentliche und durchdachte Struktur dient dem stringenten Aufbau und der optimalen Leitung des Lesers durch das Dokument. Im Fall des Fragebogens ist das nicht anders:

 

Einleitung

Bei der Durchführung einer Umfrage bzw. der Nutzung von einem Fragebogen solltest Du nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern nach der allgemeinen Erklärung des Vorhabens lieber mit einer Aufwärmfrage starten. Diese sollte interessant, einfach, nicht heikel und auf die gesamte Zielgruppe zutreffend formuliert sein.

 

Hauptteil

Mit dem Allgemeinen kannst Du sanft starten, um dann zum Speziellen überzugehen. Dabei sollten Sprünge zwischen verschiedenen Themen vermieden werden, denn die Reihenfolge kann die Antworten beeinflussen (auch die der Items einer Itembatterie!). Hier ist es sinnvoll, sich an die evtl. zuvor gesetzten Filter zu halten.

 

Schluss

Die Formulierung einer Abschlussfrage bietet dem Interviewten die Möglichkeit einer Stellungnahme zum Befragungsthema. Darauf folgend sind eine Danksagung und eine angemessene Verabschiedung gern gesehen und hinterlassen ein positives Bild von Dir, Deinem Vorhaben und auch von Deiner Universität.

 

Du bist Dir nicht ganz sicher, wie Du Deinen Fragebogen konstruieren sollst? Wir haben Dir auch dafür einige Informationen zusammengestellt.

 

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