Lebenslauf perfekt
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So schreibst Du den perfekten Lebenslauf! Inhalt und Aufbau

Der heutige Gastbeitrag stammt von unserem Kooperationspartner StudentJob.ch. Die Teammitglieder dort sind absolute Experten in Fragen zur Bewerbung und helfen Dir bei einem echten Dauerbrenner-Thema: Dem Lebenslauf!
 

Der Lebenslauf

Zu jeder Bewerbung auf eine Stelle gehört natürlich auch ein Lebenslauf. Aus Sicht vieler Entscheidungsträger in Unternehmen stellt dieser den wohl wichtigsten Bestandteil der Bewerbungsunterlagen dar. Umso wichtiger ist es, dass Dein Lebenslauf neben allen relevanten Informationen zum Studium, dem Werdegang und Erfahrungen auch ein ansprechendes Design hat und strukturiert und übersichtlich ist. Studien belegen, dass ein Arbeitgeber sich im Durchschnitt nur knapp 6 Sekunden für das Durchsehen eines Lebenslaufes nimmt. Nach diesen wenigen Sekunden entscheidet er, ob ein Bewerber abgewiesen wird oder nicht. Alle Informationen zu Aufbau und Inhalt werden deshalb im Folgenden erläutert und helfen Dir, den potenziellen Arbeitgeber ganz einfach von Dir zu überzeugen.
 

So baust Du Deinen Lebenslauf auf

Jeder Mensch ist individuell und somit auch sein Lebenslauf. Ein CV; Curriculum Vitae; hängt von Deinen Arbeitserfahrungen und Deinem allgemeinen Werdegang ab. Worauf Du jedoch immer achten kannst und solltest, ist sein Aufbau, der bestimmten Kriterien entsprechen sollte.
 
Deinen Lebenslauf ordnest Du logischerweise chronologisch? Falsch gedacht! Inzwischen hat sich die antichronologische Variante nach amerikanischem Beispiel durchgesetzt. Deinen aktuellen Job oder das jetzige Studium nennst Du also zuerst. Danach folgt die Erfahrung, die Du davor gemacht hast. Neben der nicht chronologischen Reihenfolge sollte Dein Lebenslauf nicht mehr als 2 Seiten umfassen. Oder möchtest Du Deinen zukünftigen Arbeitgeber schon allein durch die Länge des CVs total abschrecken? Jeder Lebenslauf sollte bestimmten Richtlinien entsprechen, die im Folgenden erklärt werden. Lebenslauf-Vorlagen findest Du hier!
 

Die Überschrift

Deine Überschrift sollte nicht kreativ und beeindruckend sein oder den Recruiter vom Hocker hauen: Zu Beginn Deines Lebenslaufs wird eine schlichte und einfache Überschrift erwartet, um dem potenziellen Arbeitgeber zu übermitteln, worum es sich in der Bewerbung überhaupt handelt. Im Allgemeinen kannst Du die Überschrift so gestalten:
 
Lebenslauf – Vorname – Nachname
 
Hier zählt das Simple! Deine Überschrift kannst Du noch fetten und durch eine größere Schriftart in den Vordergrund stellen.
 

Persönliche Daten

Der erste Abschnitt Deines Lebenslaufs beinhaltet Deine persönlichen Daten. Andere Bezeichnungen für diese Rubrik sind auch „Zur Person“ oder „Persönliche Angaben“. Weniger ist mehr! Folgende Angaben solltest Du hier einbauen: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und, falls stellenrelevant, eine Verlinkung zu Deiner Homepage oder Deinem LinkedIn-Profil. Diesen Abschnitt kannst Du im inhaltlichen Bereich Deines Lebenslaufs einfügen oder die Informationen einfach in die Kopfzeile schreiben – das ist übersichtlicher und teilt dem Recruiter wichtige Infos zuerst mit.
 

Deine Berufserfahrung

Lebenslauf Berufserfahrung
Die nächste Rubrik Deines Lebenslaufs ist die wohl wichtigste: die Berufserfahrung. Je nachdem, wie alt Du bist und wie viel Berufserfahrung Du bereits gesammelt hast, fällt dieser Bereich mal kürzer und mal länger aus. Du nennst relevante Berufserfahrungen, die Dich für den Job qualifizieren. Hierzu zählen mehrjährige Erfahrungen in einem Job, aber auch Nebenjobs, Praktika oder bestimmte Projektarbeiten, die Du neben dem Studium erarbeitet hast. Je mehr Berufserfahrung Du in Deinem Leben bereits gesammelt hast, desto mehr solltest Du Dich auf die Nennung der wichtigsten Punkte konzentrieren, die für die freie Stelle auch wirklich relevant sind. Die einzelnen beruflichen Stationen werden seitlich mit einer Zeitangabe versehen, in der Regel von „Monat/Jahr“ bis „Monat/Jahr“. Dann folgen Stellenbezeichnung, Arbeitgeber und Firmensitz. In Stichpunkten beschreibst Du kurz und knapp die Tätigkeiten, die Du während des Jobs erledigt hast. Doch Vorsicht! Füge nur wichtige Beschreibungen hinzu und nicht solche, die für die Stelle eher irrelevant sind.
 

Ausbildung

Nachdem Du Deine Berufserfahrung brav antichronologisch aufgestellt hast, ist es an der Zeit, die verschiedenen Phasen Deiner Ausbildung zu nennen. Und wieder: Antichronologisch ordnen! Gib den Zeitraum der jeweiligen Station Deiner Ausbildung sowie die Institution mit vollem Namen an. Dein Studium ist abgeschlossen und Deine Endnote ist im „Eins-Komma“-Bereich? Nenne dies! Somit kannst Du insbesondere zu Beginn Deiner Karriere punkten und den Arbeitgeber auf Dich aufmerksam machen.
 

Praktische Erfahrungen

Du hast im Laufe Deines Studiums einige Praktika absolviert, Auslandssemester gemacht und etliche Nebenjobs angenommen? Durch das Einbauen dieser Erfahrungen in Deinen Lebenslauf kannst Du Dich von anderen Bewerbern abheben. Vergiss nicht: Ort und Zeitangabe dürfen auch hier nicht fehlen.
 

Weitere Qualifikationen

Das Abitur, Dein Studium und die Berufserfahrung reichen in der heutigen Zeit nicht immer aus, um den potenziellen Arbeitgeber von Dir zu überzeugen. Immer mehr Recruiter erwarten von ihren Bewerbern mehr. Zusatzqualifikationen haben in erster Linie die Funktion, bereits genannte Erfahrungen zu unterstreichen oder Wissenslücken zu schließen. In der Regel fallen hierunter Kenntnisse anderer Sprachen, verschiedene Computerprogramme oder der Umgang mit Excel, Windows und Co. In Französisch hast Du das A2-Niveau erreicht? Neben den Angaben zu Sprachkenntnissen kannst Du das erreichte Niveau gerne nennen. Somit gibst Du dem Arbeitgeber ein direktes Bild über Deine vorhandenen Kenntnisse, ohne weitere Fragen aufkommen zu lassen. Auch das Anhängen der entsprechenden Zertifikate wird hier empfohlen.
 

Persönliche Interessen & Hobbys

Lebenslauf Hobbys
In Deinem Lebenslauf kannst Du am Ende Angaben zu Deinen persönlichen Interessen machen – Du musst aber nicht! Üblich ist das Nennen von zwei bis drei relevanten Hobbys, die auch der Realität entsprechen. Lügen sind in einem Lebenslauf unangebracht und können Dich in unangenehme Situationen bringen. Unser Tipp: Passive Tätigkeiten, z. B. Fernsehen oder Computerspiele spielen, werden den Recruiter nicht gerade überzeugen. Auch 0815-Interessen wie Lesen, Schwimmen oder Fahrrad fahren können eher langweilig wirken. Versuche Freizeitaktivitäten zu nennen, die Dich von anderen unterscheiden! Gehst Du gerne Bergsteigen oder liebst Du Bungee-Jumping? Sei konkret und genau beim Beschreiben Deiner Interessen, aber halte es kurz!
 

Ort, Datum und persönliche Unterschrift

Es ist kein Muss, doch wir empfehlen es: Am Ende Deines Lebenslaufs solltest Du das Dokument mit Ort und dem richtigen Datum versehen. Auch eine handschriftliche Unterschrift kann den Arbeitgeber überzeugen, weil dies Deiner Bewerbung eine gewisse Seriosität erkennt.
 
Mit unserem Aufbau schaffst Du es sicher, Deinen perfekten Lebenslauf zu schreiben und Dir Deinen Traumjob zu sichern! Viel Glück! Noch auf der Suche nach einem Nebenjob, Praktikum oder Ferienjob? Hier findest Du die aktuellsten Jobs in Deiner Nähe!
 
 
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