Für die Masterarbeit brauchst Du einen Professor als Betreuer. Wie Du den richtigen Kandidaten für Deine Abschlussarbeit finden kannst, erfährst Du hier:
Master

Hilfe, ich brauche Betreuung!

Wenn Du ein Thema für Deine Masterarbeit gefunden hast, ist es an der Zeit, einen wissenschaftlichen Betreuer zu finden. Das kann ein Professor oder Dozent in Deinem Fachbereich oder Institut sein. Bei Masterarbeiten reicht es an den meisten Instituten nicht mehr aus, wenn Dein Betreuer „nur“ einen Doktortitel und die Prüfungsberechtigung innehat. Für die Abschlussprüfung musst Du Dir einen Professor suchen. Erkundige Dich hier bei dem für Dich zuständigen Prüfungsamt!

 

Der gute Eindruck zählt

Manche Betreuer erwarten von den Studierenden ein Exposé. Dieses sollte einen Überblick über das Forschungsvorhaben, die Forschungsfrage und den ungefähren Aufbau der geplanten Masterarbeit geben. Die meisten Dozenten begrüßen eine rechtzeitige Absprache und Kontaktierung. Am besten ist es, wenn Du Dich einige Wochen vor der Anmeldung Deiner Abschlussarbeit mit Deinem Wunschdozenten in Verbindung setzt.

 

Auswahl Deines Betreuers

Dein Betreuer ist Dein stärkster Fürsprecher und stärkster Kritiker zugleich. Er ist Dein Mentor, der Dir im Idealfall eigene Erfahrungen und Tipps mit auf den Weg geben kann – letztlich muss er Deine Leistung nach offiziellen Richtlinien benoten, egal, wie gut oder schlecht euer Verhältnis während der Betreuung war.

Das Ziel eines guten Betreuers sollte es sein, Deine Abschlussarbeit intellektuell anzuregen, zu unterstützen und respektvoll gegenüber Dir und Deiner Arbeit zu handeln. Du solltest Deinem Betreuer auf wissenschaftlicher Basis vertrauen können und er sollte in der Lage sein, Deine Kreativität und Dein kritisches Denken zu fördern sowie Dir ggf. Networking-Möglichkeiten bieten.

Neben der Arbeit selbst ist es natürlich wichtig, dass die Chemie zwischen Dir und Deinem Betreuer stimmt. Möglicherweise musst Du hier auch einige Kompromisse bei der Auswahl Deines Betreuers eingehen.

 

Der richtige Zeitpunkt

Der Zeitpunkt und die Verfahren für die Auswahl Deines Betreuers variieren zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen. Du solltest auf die Fach- bzw. Spezialisierungsgebiete und die Interessen Deines potenziellen Betreuers achten. Auch kann es hilfreich sein, sich nach dem aktuellen Zeitplan des Dozenten zu erkundigen (schließlich sollte er auch für Dich und Deine Thesis genügend Zeit aufbringen können). Geeignete Dozenten interessieren sich für Dein Thema, regen ggf. schon zu Beginn Diskussionen an und erkundigen sich nach Deinen weiteren Plänen.

Real talk: Bei jungen Dozenten hast Du oft mehr Freiheit, was Themenwahl und Selbstständigkeit angeht. Dafür können junge Dozenten oft unstet sein … Hier pokerst Du vielleicht. Bei alteingesessenen Professoren musst Du Dich meist mehr anpassen, aber dafür weißt Du, was Dich erwartet. Überleg Dir, was Dir wichtiger ist und wie Du lieber arbeitest. Ein bisschen Selbstmanipulation bei der Betreuerwahl hat noch keinem geschadet.

 

Fragen, die Du Dir bei der Betreuersuche stellen solltest:

  • Hast Du auf wissenschaftlicher Ebene echtes Vertrauen zu Deinem Betreuer?
  • Was hat er für einen Ruf bei anderen Studierenden?
  • Wie viel Unabhängigkeit räumt er Dir bei der Wahl Deines Themas ein?
  • Ist er Experte in seinem Bereich?
  • Wie groß ist das betreuende Institut, haben sie Kapazitäten für eine hochwertige Betreuung?
  • Gibt es ein aktives Interesse, die berufliche Entwicklung der Studierenden als zukünftige Wissenschaftler zu fördern? Ist dies für Dich relevant?
  • Sind Deine Arbeitsgewohnheiten mit denen Deines Betreuers kompatibel?
  • Sind seine Erwartungen vernünftig und realistisch oder sind sie mehr als anspruchsvoll?
  • Möchtest Du lieber einen jungen Betreuer oder einen etablierten und erfahrenen Mentor?

 

Das Wichtigste: Dein potenzieller Betreuer sollte Dir sympathisch sein!
 

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