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10 ungewöhnliche Sportarten an Universitäten

Wir bei Thesius haben uns durch diverse Unisport-Seiten geklickt und die 10 ungewöhnlichsten Sportarten hier aufgelistet. Du denkst, an Deiner Uni könntest Du schon zwischen sehr skurrilen und außergewöhnlichen Sportarten wählen? Dann sieh Dir an, was andere Unis an witzigen und teilweise sehr heißen Sportarten anbieten.

 

1. Quidditch

Harry Potters Lieblingssportart hielt in einer Muggelvariante inzwischen an einigen Universitäten Einzug. Beispielsweise in Augsburg, Bochum, Jena und Potsdam kann man nun mit einem Besen durch die Arena rennen. Bei dieser Sportart spielen zwei Mannschaften aus je sieben Spielern gegeneinander. Es gibt drei Jäger, zwei Treiber, einen Sucher und einen Hüter. Wer Harry Potter gelesen oder gesehen hat, der weiß, wie das magische Spiel abläuft: Jede Mannschaft verfügt über drei Torringe, die jeweils am Ende ihrer Spielfeldhälfte stehen. Diese werden von den Hütern bewacht. Die Jäger müssen versuchen, den Quaffel (Spielball) in einen der gegnerischen Ringe zu werfen. Die Treiber werfen die Spieler des gegnerischen Teams mit Klatschern (Bälle, die den Gegner vom Besen schubsen sollen) ab. Wird ein Spieler von einem Klatscher getroffen, muss er zurück zu den Torringen seines Teams laufen. Aufgabe des Suchers ist es, den Schnatz zu fangen, denn das gibt besonders viele Punkte. Der Schnatz, im Original ein kleiner goldener Ball mit Flügeln, ist beim Muggel-Quidditch z. B. eine bunte Socke, die in der Hose eines unparteiischen Spielers eingeklemmt ist. Während des gesamten Spiels müssen alle Mannschaftsmitglieder einen Besen zwischen den Beinen halten. Einfach zauberhaft!

 

2. Headis

Headis ist eine Kombination aus den Sportarten Fußball und Tischtennis und wird mit dem Kopf gespielt – „Kopfballtischtennis“ sozusagen. Gespielt wird an einer Tischtennisplatte mit einem verstärkten Netz und einem etwa 100 g schweren Plastikball. Was sieht wohl alberner aus: mit einem Stock zwischen den Beinen einer Socke hinterher zu rennen oder mit dem Kopf Tischtennis zu spielen? Trotz des lustigen Anblicks ist Headis ein anspruchsvoller Sport, bei dem man schnell ins Schwitzen gerät. Angeboten wird Headis u. a. an der Ruhr-Universität Bochum.

 

3. Trickbonen

Was machen, wenn die Erderwärmung den letzten Schnee von den Bergen verschwinden lässt? Einige Studierende der TU München hatten da eine Idee: Sie schnallten sich kurzerhand ein Snowboard unter die Füße und sprangen damit auf ein Trampolin. Snowboarden und Kitesurfen in der Uni spart auf jeden Fall CO²-Emissionen und schont damit die Umwelt.

 

4. Fuwate

„Fuwate“ klingt ein wenig wie eine asiatische Kampfsportart, hat aber mit Karate und Co. gar nichts zu tun. Es handelt sich einfach nur um die Abkürzung für „Fußball-Wand-Tennis“. Diese neue Trendsportart ist genauso kurios, wie sie sich anhört. Es handelt sich um eine Mischung aus Fußball und Volleyball, die man u. a. an der Leibniz Universität Hannover spielen kann. Der Ball muss über ein Netz befördert werden und darf den Boden nicht berühren, sonst gibt es einen Punkt für das gegnerische Team. Dabei dürfen nur der Kopf, die Füße und die Wand genutzt werden.

 

5. Kin-Ball

Der Kin-Ball ist ein riesiger, federleichter Gummiball, der luftballongleich über das Spielfeld schwebt. Drei Mannschaften treten gleichzeitig gegeneinander an und schlagen oder fangen den unhandlichen Ball. Das Spiel erinnert zunächst an Kindertage, an denen man mit seinen Geschwistern und Freunden versuchte, einen Luftballon in der Luft zu halten. Tatsächlich ist Kin-Ball sehr viel schneller und komplexer. Ursprünglich stammt die Idee aus Kanada, nun hat der Sport auch an der Universität Paderborn Fans gefunden.

 

6. Showdown

Die ursprünglich für Sehbehinderte konzipierte Sportart ist ein neuer Trend an Universitäten. Showdown enthält Elemente von Airhockey und Tischtennis. Zwei Spieler stehen sich an einer Art Airhockey-Tischtennisplatte gegenüber und müssen mit einem länglichen hölzernen Schläger einen harten Plastikball ins gegnerische Tor spielen. Dabei sind ihre Augen verbunden. Nur der Knall, wenn der Ball gegen den Schläger oder die Bande prallt, verrät den Spielern, wo sich der Ball gerade befindet. Diesen Sport kann man z. B. an der TU Dortmund ausprobieren.

 

7. Inline-Basketball

Der Name ist Programm – bis zu zehn Spieler pro Mannschaft spielen Basketball nach den üblichen Regeln. Der einzige Unterschied: Sie rollen auf Inlineskates. An der Universität zu Köln ist Inline-Basketball zu einem beliebten Programmpunkt im Uni-Sport geworden.

 

8. Burlesque

Hier trifft ästhetische Erotik auf universitären Frontalunterricht. Diesen sinnlichen Sport kann man u. a. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn belegen. Mit tänzerischen Bewegungen voller Drama und Flirt kannst Du lernen, Dich sexy und selbstbewusst zu fühlen.

 

9. Zaubern

Wer wollte als Kind nicht unbedingt Zauberer werden? Barney Stinson schwört auf Zaubertricks als Eisbrecher. An der TU Berlin kannst Du nun lernen, wie Du eine Rose aus einer Serviette wachsen lassen kannst, einen Bierdeckel in einen 50-Euro-Schein verwandelst oder einen Löffel in Deinem Mund gegen eine Gabel austauschst. Ein Zauberkurs ist physisch vielleicht nicht ganz so anstrengend wie andere Sportarten, macht aber mindestens genauso viel Eindruck!

 

10. Yoga für eine gesunde Sexualität

Was kann Yoga eigentlich nicht? Yoga macht Dich wach. Yoga hält Stress fern. Yoga löst Deine Kopfschmerzen. Demnächst beantwortet Yoga vermutlich auch noch Deine E-Mails. Der Unisport der Universität Zürich verspricht sogar, durch Yoga Dein Sexleben zu verbessern. Es geht darum, mit Yoga die Quelle der Lust in Dir selbst zu finden.

 

 

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