Das Bild zeigt 10 goldene Eier. Sie stehen für die zehn goldenen Regeln für die Bachelorarbeit.
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10 goldene Regeln für Bachelorarbeit & Co.

Heute präsentieren wir Dir zehn goldene Regeln für die Bachelorarbeit und die Masterarbeit, die Dir das Leben erleichtern werden. Wer eine Abschlussarbeit schreibt, ist oft erstmal planlos. Unsere Regeln für die Bachelorarbeit helfen Dir, Dich durch den Abschluss-Dschungel zu schlagen!
 

1. Die wichtigste aller Regeln: Hab einen (genauen) Plan!

Du denkst, drei Monate für die Bachelorarbeit sind eine Ewigkeit? Das dachte ich auch. Und auf einmal waren es nur noch zwei Wochen. Und dann zwei Tage. Die Hölle! Keine Frage: Unter Stress sind wir alle produktiv und in den letzten 14 Tagen schaffst du vermutlich so viel wie in der ganzen Zeit vorher nicht. Das muss aber nicht sein. Die Lösung ist ganz einfach: Du musst Dich einfach nur selbst ein bisschen mehr unter Druck setzen. Wie das geht?

Mach Dir schon vom ersten Tag an einen detaillierten Plan, und zwar einen, in dem Du alle Tage der nächsten Wochen auflistest und genau vermerkst, wie viel Zeit Du wirklich pro Tag haben wirst. Und auf einmal wirst Du merken, dass Du gar nicht mehr so viel Zeit hast. Wir haben die besten Tipps für den Zeitplan hier schon einmal aufgelistet.

 

2. Log Dich aus Facebook aus. Und aus Instagram. Und so weiter.

Du musst Dich nicht gleich abmelden, aber wenn Du Dich ausloggst, wirst Du auf keinen Fall „aus Versehen“ prokrastinieren. Log Dich einfach morgens und nach dem Mittagessen aus. Ein kleiner Trick mit großer Wirkung. Probiere es mal! Du wirst nämlich auf einmal merken, wie oft Du pro Tag fast automatisch auf die Social-Media-Seiten zurückkehrst.

 

3. Schau Dir Beispiele an – man sieht nur, was man kennt

Erst als ich mit der Arbeit schon fast fertig war, habe ich mal geschaut, wie andere das gemacht haben. Und sofort habe ich mich geärgert – wenn ich früher einmal andere Arbeiten angesehen hätte, wären mir viele Entscheidungen leichter gefallen. Wir haben hier übrigens eine Liste für Dich.

 

4. Formatvorlage verwenden, von Anfang an

Es ist vielleicht ein bisschen nervig, gleich vom ersten Tag an mit einer Formatvorlage zu arbeiten, aber die Mühe lohnt sich. Nur so kannst Du vermeiden, dass Du mitten in der Arbeit auf einmal umständlich formatieren musst oder – noch schlimmer – kurz vor Abgabe in Panik verfällst. Außerdem hilft dir eine gute Gliederung, den Überblick zu behalten. Wir haben ein paar gängige Formatvorlagen zusammengestellt, zum Beispiel hier.

 

5. Laut denken

Wenn Du Dir mehrfach bestimmte Fragen zu Inhalt und Aufbau stellst, dann sind sie vermutlich richtig und wichtig. Und dann gehören Sie auch in die Arbeit und in der Arbeit beantwortet.

Beispiel: Warum genau dieser Aufbau? Muss man nicht Teil II vor Teil I beantworten, weil Teil I Teil II voraussetzt? Was kommt jetzt in diesem Kapitel?

 

6. Done is better than perfect

Auch das ist eine der wichtigsten Regeln für die Bachelorarbeit: Steh dir nicht selbst im Weg. Fang einfach an. Du wirst wahrscheinlich – wie die meisten – die erste Gliederung mehrfach umwerfen. Texte umschreiben. Sachen ändern. Na und? Das gehört zum Arbeitsprozess dazu. Und manches ist gar nicht so schlecht. Alles, was Du wirklich verlieren kannst, ist Zeit. Also musst Du irgendwann die Arbeit an Exposé, Gliederung, Einführung usw. abhaken. Am besten, Du setzt Dir ein Zeitlimit.

 

7. Der Listen-Trick: Schreib auf, was wichtig ist

Irgendwann war es bei mir so weit: Das Chaos war perfekt. Wilder Zettelsalat, drei verschiedene Blöcke und fünf Ordner. Zu allem Übel habe ich dann auch noch an einem regnerischen Donnerstagabend meine Tasche vor dem Bus ausgeleert. So war ich gezwungen, etwas Ordnung zu schaffen. Und dabei habe ich – natürlich wieder einmal viel zu spät – ein gutes System erfunden: Ich habe mir jeden Morgen eine einzige Sache vorgenommen, an der ich arbeiten wollte. Ein Problem, ein Unterkapitel, einen bestimmten Abschnitt. Manchmal habe ich mir auch nur vorgenommen, bestimmte Quellen zu lesen. Diese Task habe ich in ein kleines Büchlein notiert. Dann habe ich jeden Abend die erledigte Task durchgestrichen und mir für den nächsten Tag eine neue vorgenommen. Das Gute daran ist: Man ist viel zufriedener mit sich selbst.

 

8. Sei ehrlich und frag nach

Du hast eine Frage? Du hast Zweifel? Irgendwie fühlst Du Dich verloren? Du glaubst, dass das Thema vielleicht doch nicht gut passt? Frag Deinen Betreuer. Wirklich. Auch wenn Du glaubst, dass das eine dumme Frage ist. Auch wenn Du glaubst, dass Du das Problem schon später lösen können wirst. „Augen zu und durch“ ist eine schlechte Taktik für die Bachelorarbeit.

 

9. Relax – und sei demütig

Nein, Du bist nach einigen Monaten nicht der Profi auf Deinem Fachgebiet. Auch wenn Du Dich so fühlst, Du musst keine Bäume ausreißen. Entspanne dich – wenn Ehrgeiz jemals schädlich ist, dann bei der Suche nach dem Thema und dann, wenn Du Dir viel aufhalst. Dein Betreuer macht das schon länger und hat auch mehr Fachverständnis. Von dieser Erfahrung und diesem Know-How solltest Du profitieren, deshalb frag so viel Du kannst und versuche nicht, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.

 

10. Das Schwierigste zuerst!

Wahrscheinlich liest Du oft, dass du mit leichten Sachen anfangen sollst, damit der Einstieg leichter fällt. Das stimmt auch. Allerdings tappt man so leicht in eine Falle und verbringt viel Zeit mit unwichtigen Sachen, denn oft ist das Schwierigste auch das Wichtigste. Deshalb: Seit mutig und fang mit dem härtesten Teil an. Einleitung und Fazit der Bachelorarbeit schreibst Du natürlich ganz zum Schluss.
 
 
Wir hoffen, dass Dir unsere zehn goldenen Regeln für die Bachelorarbeit geholfen haben.

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